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Neue Betriebsvereinbarung

Rohde&Schwarz goes New Work

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Holger Schötz, Leiter Personal und Mitglied der Geschäftsleitung bei Rohde & Schwarz.
© Rohde&Schwarz

Rohde & Schwarz hat neue, hybride Arbeitszeitmodelle vereinbart. Bis zu 60 Prozent ihrer Arbeitszeit können Beschäftigte jetzt mobil arbeiten. 

Die Betriebsvereinbarung entstand durch eine gemeinsame Initiative von Betriebsrat und Management. Sie gilt am Headquarter in München und an einigen anderen Standorten innerhalb Deutschlands und ermöglicht Mitarbeitenden auch außerhalb der Betriebsstätte zu arbeiten – ohne dabei einen Ort festzulegen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dürfen in einem Zeitrahmen von 6 bis 22 Uhr mobil arbeiten, auf eigenen Wunsch auch samstags. Die tägliche Höchstarbeitsgrenze von maximal 10 Stunden gilt weiterhin. 

„Der persönliche Kontakt und die Interaktion miteinander haben uns als Unternehmen stark gemacht. Das wird auch weiterhin so sein. Wir werden hier eine Balance finden, die nicht nur den Gemeinschaftssinn, sondern auch die Selbstbestimmung unserer Leute intensiviert. Der persönliche Austausch wird bei uns weiterhin eine wichtige Rolle spielen,“ erklärt Holger Schötz, Executive VP Human Resources, die neue Arbeitszeitregelung.  Die Betriebsvereinbarung „Mobile Arbeit“ ermöglicht Mitarbeitenden u.a. bis zu 60% Arbeit aus dem Homeoffice. Sie ist seit September 2021 in Kraft. Mitarbeitende können nach Absprache mit ihrer Führungskraft flexibel wählen, ob sie in Präsenz vor Ort oder mobil arbeiten möchten.

„Uns ist es wichtig, dass wir mit motivierten, selbstbestimmen und verantwortungsbewussten Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten. Wir haben in den letzten 1,5 Jahren erlebt, dass unsere Kultur des Vertrauens unser Unternehmen auch aus tausenden von Homeoffices trägt. Wir wagen deshalb den nächsten Schritt und ermöglichen ein New Normal – und freuen uns auf die neuen, hybriden Arbeitsmodelle,“ so Schötz.

Damit diese gelingen können, wird parallel im Unternehmen ein strategisches Unternehmens-Projekt initiiert: Mit der „New Work“-Initiative zielt das Unternehmen darauf ab, die inspirierende und vertrauensvolle Arbeitswelt und -kultur zu stärken. Im Zuge dessen werden verschiedene Dimensionen betrachtet, u.a. agile Methoden, Diversität von Teams, Führung auf Distanz mit genauer Passung zu Rohde & Schwarz. Sukzessive sollen die Ergebnisse im Unternehmen implementiert werden. 

„Das Thema Freiraum begleitet uns als Unternehmen bereits sehr lange. Unsere Ingenieurinnen und Ingenieure können bestätigen, dass sie einen sehr großen Gestaltungsrahmen haben, wenn es z.B. um die Entwicklung von neuen Produkten geht. Darauf legen wir großen Wert. Mit der neuen Betriebsvereinbarung erhöhen wir für unsere Mitarbeitenden ihre individuelle Flexibilität,“ erklärt Schötz weiter. „Als moderner Arbeitgeber stellen wir unsere gewohnten Pfade immer wieder auf den Prüfstand und passen sie neuen Bedingungen an. Wir achten darauf, unsere erfolgskritischen Faktoren zu stärken, wie hier die Themen persönliches Miteinander in Vereinbarung mit der Freiheit der Individuen.“


 


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