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Homeoffice-Zustände machen viele krank

15. April 2021, 09:37 Uhr   |  dpa/newsdesk sc

Homeoffice-Zustände machen viele krank
© Paolese/stock.adobe.com

Mehr als jeder dritte Homeoffice-Nutzer klagt einer repräsentativen Forsa-Umfrage zufolge über gesundheitliche Probleme wegen eines schlechten Arbeitsplatzes.

Die Erhebung durch das Forschungsinstitut Forsa geschah im Auftrag des Stuttgarter Prüfkonzerns Dekra. Demnach gaben 36 Prozent der befragten Heimarbeiter an, dass bei ihnen aufgrund eines «mangelhaften, nicht-ergonomischen Arbeitsplatzes» Verspannungen sowie Rücken- oder Kopfschmerzen aufgetreten seien. Frauen sind davon etwas häufiger betroffen als Männer. 

34 Prozent der Befragten bemängelten darüber hinaus eine fehlende oder unzulängliche Arbeitsausstattung, zum Beispiel einen zu kleinen Bildschirm oder instabiles Internet. 32 Prozent stellten laut Erhebung bei sich längere Arbeitszeiten oder Arbeitsphasen zu für sie untypischen Zeiten - etwa am Abend oder am Wochenende - fest.

Als weitere größere Probleme empfanden Homeoffice-Beschäftigte Störungen durch die Wohnsituation oder den Alltag, etwa durch Familienangehörige oder Nachbarn (30 Prozent), sowie Störungen wegen nicht klar von der Restwohnung abgegrenzter Arbeitsbereiche (27 Prozent). 23 Prozent fehlten laut Umfrage die Wahrnehmung durch den Arbeitgeber oder die Aufmerksamkeit des Chefs, 21 Prozent beklagten Probleme mit der IT-Ausstattung.

Nach einer Erhebung der Krankenkasse DAK-Gesundheit aus dem Februar ist im Corona-Jahr 2020 bundesweit allein die Zahl der Krankheitstage von Arbeitnehmern wegen Rückenschmerzen deutlich gestiegen. Insgesamt ging die Zahl der Ausfalltage mit dieser Diagnose demnach im Vorjahresvergleich um sieben Prozent nach oben.
 

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dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH