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Zu wenig Handel

SMIC verlässt New Yorker Börse

SMIC hat die Talsohle durchschritten und rechnet nun wieder mit steigenden Umsätzen. Die Börse von New York verlässt das Unternehmen aus Kostengründen.
SMIC hat die Talsohle durchschritten und rechnet nun wieder mit steigenden Umsätzen. Die Börse von New York verlässt das Unternehmen aus Kostengründen.
© SMIC

Die chinesische Foundry Semiconductor Manufacturing International Corp. (SMIC) verlässt die New York Stock Exchange.

Mit dem Handelskrieg zwischen den USA und China hätte dies nichts zu tun, ließ die Firma verlauten. Das Handelsvolumen an der New York Stock Exchange sei schlicht nicht hoch genug gewesen, um die Kosten zu rechtfertigen. Das sei schon länger der Fall gewesen, weshalb die Vorbereitung für das Delisting auch schon vor dem Ausbruch des Handelskrieges eingesetzt hätten. Es soll nun Anfang Juni erfolgen. 2004 war SMIC sowohl an die Börsen von Hongkong als auch in New York gegangen.

Im ersten Quartal 2019 erreichte SMIC einen Umsatz von SMIC von 669 Mio. Dollar. Im vorausgegangenen Quartal waren es noch 788 Mio. Dollar und im ersten Quartal 2018 831 Mio. Dollar gewesen. 

Laut Co-CEO Dr. Zhao Haijun  hätte SMIC damit die Talsohle durchschritten, ab jetzt ginge es wieder bergauf. Im zweiten Quartal werde der Umsatz dank neuer Produktionstechniken für Power-Management- und CMOS-HF-ICs um 17 bis 19 Prozent steigen. Über die vergangenen zwei Jahre hätte sich SMIC in einer Umbruchphase befunden. Die R&D-Ausgaben seien erhöht worden, um in neue Märkte wie HF-ICs für IoT vorzudringen.


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