100 Varianten mit Baukastenprinzip

Modulares Mini-PC-System für die Industrie

1. Februar 2022, 10:30 Uhr | Tobias Schlichtmeier
PowerBox 310
Spectras »PowerBox 310«.
© Spectra

Spectras »PowerBox 310« ist an viele verschiedene Einsatzszenarien anpassbar. Möglich ist das durch ein Baukasten-Prinzip, bei dem sich Zusatzmodule beliebig kombinieren lassen. So sind mehr als 100 Varianten denkbar.

Beispielsweise lassen sich an Spectras »PowerBox 310« zwei zusätzliche 10G-LAN- oder vier LAN- oder PoE-Ports adaptieren. Das geschieht einfach mit M12- beziehungsweise M12-X-Verschraubungen durch Einstecken kabelloser Multi-I/O-Module in den vorbereiteten Sockel. Mit den zugehörigen Brackets können Anwender die Anschlüsse sauber herausführen. Für Erweiterungen wie WiFi, GSM, COM, USB, LAN und Firewire sowie unterschiedliche Feldbusse, stehen zwei mPCIe-Sockel zur Verfügung. Spectra bietet hierfür passende mPCIe-Montage-Kits an, bestehend aus einem mPCIe-Modul sowie passendem Kabel und Bracket. Selbst die für mobile Anwendungen nötige »Power-Ignition«-Funktion ermöglicht der Hersteller mithilfe eines speziellen Funktionsmoduls.

Die effiziente Rechenleistung erbringt ein Intel Core-i5-8365UE-Prozessor, dessen Low-Voltage-Eigenschaften einen lüfterlosen Betrieb erlauben. Weitere Modelle mit Core-i7-8665UE- und i3-8145UE-Prozessoren bietet Spectra im Laufe des Jahres an. Mit den zwei 2.5"-SATA-Sockeln ist zudem eine RAID-0/1-Lösung realisierbar. Mit lediglich 1,75 kg ist die PowerBox leicht und mit den Maßen 203 x 142 x 67 mm sehr kompakt. Einen Einsatz im industriellen Umfeld ermöglichen der erweiterte Temperaturbereich von -40 bis +70 °C sowie die große Robustheit gegen Schock und Vibration. Der Mini-PC ist individuell mit RAM, SSD und Erweiterungen bestückbar und wird vom Hersteller als getestetes und einschaltbereites Komplettsystem inklusive aktuellem Betriebssystem angeboten.

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