Schwerpunkte

Zusammenarbeit in der Prüftechnik

Jopp und ATi kooperieren

22. Oktober 2020, 09:10 Uhr   |  Karin Zühlke

Jopp und ATi kooperieren
© Jopp/ATi

Teradyne-Testgeräte bei ATi zur Entwicklung und zum Debugging der Testlösungen

Der EMS-Dienstleister Jopp Electronics aus Villingen-Schwenningen hat eine strategische Partnerschaft mit der Münchener ATi Software zur Entwicklung von ICT-Testlösungen für Teradyne-Testsysteme vereinbart.

Jopp bestückt Leiterplatten als Dienstleister innerhalb der Jopp-Gruppe für Automobilanwendungen und auch direkt für externe Industriekunden.

Wir wollen auf die Erfahrung und das große technische Potenzial eines langjährigen Dienstleisters bei der Erstellung von Prüfanwendungen zurückgreifen. Durch erweiterte Prüfkonzepte, die Optimierung der Testabdeckung und den Einsatz der In-System-Programmierung bei unseren Baugruppen erreichen wir eine Qualitätsverbesserung bei gleichzeitiger Kapazitätserhöhung. Wir haben die Zeit des geringeren Umsatzes während der Corona-Zeit genutzt, uns neu aufzustellen, und nach einer umfassenden Marktanalyse entschieden, mit ATi zusammenzuarbeiten«, so Christian Bock, Geschäftsführer von Jopp Electronics. Jopp hat sich entschieden, diesen Schritt zu veröffentlichen, und die Analyse in einem White Paper zusammengefasst. Dieses gibt es auf der Firmen-Website www.jopp.com unter der Rubrik „Aktuelles“ zum Nachlesen.

Jopp/ATi
© Jopp/ATi

Martin Büchs, Geschäftsführer Jopp, und Herbert Reitmeier, Geschäftsführer A.T.i. Software

Herbert Reitmeier, Gründer und Geschäftsführer von ATi, ergänzt: »Wir arbeiten für namhafte OEMs, freuen uns aber über zunehmendes Interesse aus dem EMS-Markt. Offenbar erkennt man dort immer mehr, welches Potenzial in der externen Projektierung und Erstellung von Prüfanwendungen für Teradyne-Testsysteme liegt. Gerade die Verbindung von Boundary Scan, In-Circuit- und Funktionstest sowie der In-System-Programmierung auf einer Adaption bietet dem Kunden große Vorteile. Unsere Testlösungen für Teradyne- und Göpel-Systeme bieten ein Optimum an Testabdeckung, Test-Performance und Stabilität bei reduzierten Gesamtkosten.«

Seiner Ansicht nach wirke sich Corona in dieser Hinsicht als Beschleuniger aus. ATi rechnet jetzt mit einem noch größeren Trend zu mehr Outsourcing von Prüfmittelprojekten: »Die Herausforderungen während der Corona-Krise konnten wir gut meistern und unsere Projekte termingerecht liefern. Seit Jahren bereits installieren wir viele unserer Projekte weltweit per Remote-Zugang beim Kunden. Diese Erfahrungen konnten wir in der Corona-Phase nutzen und weiter ausbauen.«

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