AMA Verband für Sensorik und Messtechnik Umsatz steigt im 2. Quartal wieder

Der Markt für Sensorik zeigt sich stabil. Den Grund dafür sieht AMA-Geschäftsführer Dr. Simmons im breiten gefächerten Anwenderkreis.
Der Markt für Sensorik zeigt sich stabil. Den Grund dafür sieht AMA-Geschäftsführer Dr. Simmons im breiten gefächerten Anwenderkreis.

Nach einem Umsatzrückgang im 1. Quartal erwirtschaftete die deutsche Messtechnik- und Sensorikbranche im 2. Quartal ein Umsatzplus von zwei Prozent. Die Auftragseingänge blieben stabil.

Einig Anwenderbranchen leiden unter einem zunehmend unsicheren Welthandelsklima. Laut AMA Verband verlieren vor allem die exportorientierten Industriezweige an Schwung. Davon ist die deutsche Sensorik- und Messtechnikbranche zwar auch betroffen, aber nicht in dem Maße wie ein spezialisierter Zulieferer. Nach einem Umsatzrückgang von einem Prozent im ersten Quartal folgte im zweiten Quartal ein Wachstum von zwei Prozent.

»Wir gehen derzeit davon aus, dass die Sensorhersteller den Vorteil haben, in fast alle Anwenderindustrien zu liefern«, interpretiert AMA Geschäftsführer Dr. Thomas Simmons die Zahlen. »Geht es der einen oder anderen exportorientierten Anwenderbranche schlecht, so zogen beispielsweise Robotik und Automation deutlich an«.

Der Auftragseingang blieb mit einem Rückgang von rund einem Prozent relativ stabil. Für das nächste Quartal erwartet die Branche eine beschleunigte Fortsetzung des Umsatzwachstums: »Viele unserer Mitglieder gehen von einem weiteren Branchenwachstum in diesem Jahr aus und erwarten für das dritte Quartal ein Umsatzplus von fünf Prozent«.