Für Anwendungen wie Condition Monitoring und Predictive Maintenance bietet Contrinex smarte Sensoren an, die mehrere Erfassungsmodi in einem Gerät kombinieren. Für die Parametrierung und Abfrage dieser Sensoren steht nun der PocketCodr als separates Konfigurationstool zur Verfügung.
Die smarten Sensoren von Contrinex erfassen unter anderem Positionen und Entfernungen von Objekten in Fertigungs-, Verpackungs- und Logistikanlagen. Grundlage ist ein applikationsspezifischer ASIC aus eigener Entwicklung, der die Signalverarbeitung im Sensor übernimmt. Die Geräte verfügen über eine IO-Link-Schnittstelle nach SSP 3.3, über die kontinuierlich Prozess- und Zustandsdaten übertragen werden können.
Neben Messwerten lassen sich über IO-Link auch Parameter wie die Sensorempfindlichkeit einstellen. Zusätzlich unterstützt die Schnittstelle das Auslesen der Sensor-ID, um Installationsfehler zu vermeiden und den Austausch von Geräten zu vereinfachen.
Contrinex bietet die smarten Sensoren in induktiver sowie photoelektrischer Ausführung an. Beide Varianten unterstützen mehrere Sensormodi innerhalb eines Geräts und sind damit für unterschiedliche Applikationen einsetzbar. Die induktiven Sensoren ermöglichen eine hochauflösende Entfernungsmessung. Die photoelektrischen Sensoren verfügen zusätzlich über eine lokale Device-to-Device-Prozesslogik, mit der einfache Entscheidungen direkt im Sensor umgesetzt werden können.
Die kompakte Bauform erleichtert die Integration in bestehende Anlagen. Beim Gerätetausch wird die Konfiguration über den IO-Link-Master übernommen, sodass ein Austausch ohne erneute Parametrierung oder Kalibrierung möglich ist.
Für die Einrichtung und Abfrage der Sensoren hat Contrinex den PocketCodr entwickelt. Der Konfigurator erlaubt eine codefreie Parametrierung über grafische Bedienelemente. Sensorparameter lassen sich zudem per Remote-Freigabe mit anderen Anwendern teilen, etwa für den Einsatz an verteilten Standorten.
Die Interaktion erfolgt über eine App für Smartphone und Tablet. Diese stellt sogenannte Action Widgets bereit, die den Anwender schrittweise durch Konfigurations- und Einstellprozesse führen. Über die App können beispielsweise Schaltpunkte eingelernt oder Alarmschwellen definiert werden. Änderungen an den Parametern werden dabei in Live-Diagrammen visualisiert.
In Kombination aus smarter Sensorik, IO-Link-Kommunikation und App-basierter Konfiguration lassen sich Zustands- und Prozessdaten auch standortübergreifend überwachen. Damit eignet sich das System für Anwendungen, bei denen Wartung, Diagnose und Anpassung der Sensorparameter aus der Ferne erfolgen sollen.