Ams und Qualcomm Biometrische Gesichtserkennung für den Massenmarkt

Biometrische Identifikation und 3D-Erkennung im Smartphone treiben das Marktwachtum für IR-Laserdioden.
Biometrische Identifikation und 3D-Erkennung sollen bald auch im Smartphone zum Standard werden.

Ams und Qualcomm wollen die 3D-Bilderkennung ins Smartphone bringen. In einem Kooperationsprojekt entwickeln sie dafür ein Referenz-Design für Android-Systeme, mit dem auch biometrische Gesichtserkennung möglich sein soll.

Im Rahmen der Kooperation soll ein Referenz-Design für die Massenproduktion entstehen. Das Ziel dahinter ist die Einführung von 3D-Bilderkennung auf den Markt für Endverbraucher, erklärt Keith Kressin, Qualcomms Senior Vice President des Produkt-Managements. Erster Anwendungsfall ist die Gesichtserkennung für das mobile Payment.

Die dafür notwendigen Lichtquellen, optische Linsen und IR-Pattern-Technik stammen von Ams. Die Rechenleistung zur Bildauswertung wird Qualcomms Snapdragon-Mobile-Plattform bereitstellen.

Für iOS-Geräte wird das Referenz-Design nicht ausgelegt. Aus rein kommerzieller Sicht ist das verständlich. Weltweit werden seit fast zehn Jahren deutlich mehr Android- als iOS-Geräte verkauft. Im zweiten Quartal 2018 lag der Marktanteil der Android-Geräte bei 88 Prozent.