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Volkswagen setzt auf TPM von Infineon

25. Januar 2019, 10:01 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Volkswagen setzt auf TPM von Infineon
© Infineon Technologies

Volkswagen nutzt das Optiga TPM 2.0 von Infineon, das die Kommunikation des Fahrzeugs mit der Außenwelt schützt.

Als einer der ersten Automobilhersteller nutzt Volkswagen das Optiga Trusted Platform Module 2.0 von Infineon Technologies als Sicherheitslösung für das vernetzte Automobil. Der Chip ist dafür konzipiert, die Kommunikation des Fahrzeugs mit der Außenwelt zu schützen.

Trusted Platform Modules (TPMs) haben sich in Computern bereits seit vielen Jahren bewährt und finden nun zunehmend Anwendung in vernetzten Geräten im Internet der Dinge. Infineon stellt ein automotive-qualifiziertes TPM speziell für das vernetzte Fahrzeug zur Verfügung. Der Baustein erfüllt internationale Sicherheitsstandards und ist durch unabhängige Behörden zertifiziert. 

Wie ein Wächter das Tor schützt das TPM insbesondere die Außenschnittstellen des Fahrzeugs, etwa im Infotainment oder in der Telematik-Einheit. Es überprüft die Identität von Sender und Empfänger digitaler Daten, wie dem Backend-Server des Herstellers. Es ver- oder entschlüsselt die Daten und trägt dazu bei, dass nur solche Daten in das Fahrzeug gelangen, die dort vom Fahrer oder Hersteller auch tatsächlich gewünscht sind.

Die für diese Sicherheitsfunktionen notwendigen kryptografischen Schlüssel sind im TPM wie in einem Tresor abgelegt. Die initialen Schlüssel bringt Infineon in einer speziell zertifizierten Sicherheitsumgebung ein. Alle weiteren können innerhalb des TPMs erzeugt, benutzt und gespeichert werden. Somit müssen sie dieses nie verlassen und sind gegen ein Ausspähen über das Netz geschützt. Das TPM ist auch gegen physikalische Angriffe gewappnet: Selbst, wenn jemand den Chip aus dem Auto entfernt, können die Schlüssel nicht ohne Weiteres ausgelesen werden. 

Darüber hinaus ist das Optiga TPM 2.0 auf die langen Produktlebenszyklen von Automobilen vorbereitet. Seine Firmware lässt sich per Fernzugriff aktualisieren und somit stets auf den aktuellen Stand der Sicherheitstechnik bringen – inklusive der kryptographischen Mechanismen.

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