Schwerpunkte

Vernetzte und automatisierte Mobilität

Land BaWü investiert 50 Millionen Euro in Innovationscampus

16. Februar 2021, 08:43 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Land BaWü investiert 50 Millionen Euro in Innovationscampus
© Sandra Kauffmann-Weiß | KIT

Das Land Baden-Württemberg investiert 50 Millionen für den Innovationscampus Mobilität der Zukunft.

Um die Entwicklung neuer Technologien voranzutreiben, wurde das Innovationcampus Mobilität (ICM) der Zukunft gegründetet. Das Land Baden-Württemberg baut den ICM nun deutlich aus und stellt dafür in den nächsten vier Jahren 50 Millionen Euro in zwei Maßnahmenpaketen bereit.

Im ersten Maßnahmenpaket unterstützt das Land Baden-Württemberg mit 18 Millionen Euro Aktivitäten zur Steigerung der wissenschaftlichen Dynamik und der internationalen Spitzenforschung. Unter anderem besetzen das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universität Stuttgart, die ihre Forschungen im Innovationcampus Mobilität der Zukunft bündeln, gemeinsam eine Spitzenprofessur im Themenfeld der Verschmelzung von IT und Maschinen-/Fahrzeugbau. Dazu kommen sechs neue Juniorprofessuren mit Nachwuchsgruppen, die universitätsübergreifend verankert werden und Nachwuchskräfte aus Ingenieurwissenschaften, Software-Entwicklung, Natur- und Materialwissenschaften zusammenführen. Über International Excellence Grants erhalten hochkarätige Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland die Möglichkeit, sich in den Innovationscampus einzubringen. Nicht zuletzt wird es 80 Absolventen in der pandemiebedingt schwierigen Arbeitsmarktsituation ermöglicht, über Kurzprojekte im Innovationscampus in die Forschung oder in industrienahe Aufgaben einzusteigen. Darüber hinaus entwickeln KIT und Universität Stuttgart die Lehre in den Ingenieurwissenschaften gemeinsam weiter. Das Maßnahmenpaket startet noch in diesem Jahr und hat eine Laufzeit von vier Jahren.

Forschungs-, Umsetzungs- und Gründungsprojekte fördert das Land mit 32 Millionen Euro in einem zweiten Maßnahmenpaket. Themenschwerpunkte sind die digitalisierte Mobilität und Produktion (Software-defined mobility, Software-defined manufacturing) sowie die emissionsfreie Mobilität, einschließlich wasserstoffbasierter Technologien. Dem Wettbewerb der besten Ideen können sich Forschungspartner aus Universitäten und Hochschulen sowie der wirtschaftsnahen Forschung in Baden-Württemberg stellen. Darüber hinaus stärken »Zukunftslabore« und eine »Innovation Challenge« die Zusammenarbeit mit baden-württembergischen Unternehmen.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Zusammenarbeit am fahrerlosen, solarbetriebenen Shuttle-Prototyp
5G-basiertes Testfeld für automatisiertes Fahren in Planung
Datenmengen per KI bändigen
Volkswagen und Microsoft arbeiten an Automated Driving Platform
Hyundai Motor Group kombiniert Allradfahrzeug und Laufmaschine
Lassen sich Raser und Amokfahrer so stoppen?

Verwandte Artikel

KIT - Karlsruher Institut für Technologie