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Nachhaltige Materialien

Faurecia gründet bereichsübergreifende Division

28. Juli 2021, 14:41 Uhr   |  Irina Hübner

Faurecia gründet bereichsübergreifende Division
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Faurecia gründet die neue Division »Sustainable Materials« zur Entwicklung und Herstellung hochmoderner, nachhaltiger und intelligenter Materialien. Ziel ist es, OEMs bei der Verwirklichung ihrer Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen.

Die Division soll von den beiden Faurecia-Geschäftsbereichen Interiors und Seating profitieren: Die Werkstoff-Portfolios zeichnen sich durch ihre besonders niedrigen oder sogar negativen CO2-Emissionen aus und integrieren thermische, akustische sowie biomedizinische Technologien.

Die neue Division wird die globale Präsenz von Faurecia nutzen und geschäftsbereichsübergreifend arbeiten. OEMs sollen durch ein umfassendes Angebot CO2-armer bzw. CO2-negativer Materialien für den kompletten Fahrzeuginnenraum bei der Verwirklichung ihrer Nachhaltigkeitsziele unterstützt werden. Faurecia nutzt dabei seine Erfahrungen bei der Entwicklung von Materialien auf biologischer Basis und sein Know-how bei deren Verarbeitung, einschließlich Low-Variability-Management.

Faurecia plant zudem den Bau eines speziellen Forschungs- und Entwicklungszentrums für nachhaltige Materialien sowie einer Pilotanlage, die beide 2022 in Betrieb gehen sollen. Nach anfangs 125 Ingenieuren sollen hier bis 2030 mehr als 400 Ingenieure beschäftigt werden.

»Faurecia verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung von Materialien auf Basis natürlicher Rohstoffe. Jetzt will das Unternehmen seinen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel verstärken, indem es erheblich in die Entwicklung von Materialien mit einem sehr geringen CO2-Fußabdruck investiert«, kommentiert Patrick Koller, CEO von Faurecia. »Der neue, innovative Geschäftsbereich wird uns zusammen mit unserem erstklassigen industriellen und akademischen Ökosystem dabei helfen, unser Umsatzziel von 3 Mrd. Euro bis 2030 auf diesem Gebiet zu verwirklichen. Er wird unser nachhaltiges Wachstum fördern und uns bei der Umsetzung unserer Ziele der CO2-Neutralität bis 2030 unterstützen.«

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