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ISO 21111 ergänzt IEEE Std 802.3bv

Standardisierung der optischen Gigabit-Konnektivität

30. Juli 2020, 10:00 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Standardisierung der optischen Gigabit-Konnektivität
© ISO

Belegbezug des fahrzeuginternen Ethernet gemäß des OSI-Modells. Die ISO 21111 ergänzt den IEEE Std 802.3bv-Standard für die umfassende Standardisierung der optischen Gigabit-Vernetzung.

Die ISO 21111 für Ethernet im Fahrzeug wurde um zwei Abschnitte ergänzt. Die neu veröffentlichten Elemente sind zentrale Bestandteile, um zuverlässige Implementierungen von Systemen zu gewährleisten, die das fahrzeuginterne optische Ethernet mit 1 Gbit/s als physikalische Schicht realisieren.

Die ergänzte Norm ISO 21111-3:2020 spezifiziert zusätzliche Merkmale zum IEEE 802.3bv-Standard, wie Wake-up- und synchronisierte Link-Sleep-Algorithmen. Sie enthält zudem einen vollständigen Konformitätstestplan für Halbleiteranbieter, die den Standard implementieren.

Die zusätzliche Norm ISO 2111111-5:2020 definiert Anforderungen auf Systemebene und einen vollständigen Konformitäts- und Interoperabilitätstestplan für Steuergeräte-Anbieter, die die physikalische Schicht mit optischen 1-Gbit/s gemäß ISO 21111-3 implementieren.

Weitere relevante Bestandteile der ISO 21111 für diese Art der Hochgeschwindigkeits-Kommunikation im Fahrzeug umfassen:

  • ISO 21111-1 enthält gebräuchliche Definitionen.
  • ISO 21111-2 definiert allgemeine Aufweck- und Ruhedefinitionen und RGMII-Spezifikationen.
  • ISO 21111-4:2020 widmet sich der Spezifikation und dem Testen optischer Verbindungskomponenten.

Unternehmen, wie KDPOF, Anbieter von Gigabit-Transceivern über optische Polymerfaser, begrüßen die Ergänzung: » Mit den neuen Abschnitten der ISO 21111, die den bestehenden IEEE Std 802.3bv-Standard ergänzen, ist die optische Gigabit-Konnektivität im Auto nun vollständig standardisiert«, erläutert Carlos Pardo, CEO und Mitgründer von KDPOF. »Basierend auf diesen Standards ermöglichen wir Automobilherstellern und Tier1s mit unserer optischen Technologie eine vollständige, kompatible und interoperable Implementierung.«

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