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Joint-Venture von Farasis und Geely

Li-Ionen-Batterie-Produktion mit 120 GWh Kapazität

25. Mai 2021, 08:48 Uhr   |  Irina Hübner

Li-Ionen-Batterie-Produktion mit 120 GWh Kapazität
© Geely Technology

Der vollelektrische Geometry A Pro von Geely Auto.

Der Batteriehersteller Farasis Energy und der chinesische Automobilkonzern Geely Technology gründen ein Joint-Venture zur Entwicklung und Produktion von Lithium-Ionen-Batteriesystemen mit 120 GWh pro Jahr. Geely will damit mindestens 80 Prozent seines Batteriebedarfs decken.

Das Grundkapital des Gemeinschaftsunternehmens beträgt 1 Milliarde Yuan (ca. 127 Millionen Euro). Der Vertrag wurde bereits am 17. Mai 2021 unterzeichnet. Schon im Dezember 2020 hatten beide Unternehmen eine strategische Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures mit einer kombinierten jährlichen Fertigungskapazität für Lithium-Ionen-Batterien von 120 GWh pro Jahr vereinbart. Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt mit einer Kapazität von 20 GWh sollen noch dieses Jahr beginnen.

Neben Batteriesystemen für Elektrofahrzeuge soll das Joint Venture auch Speichersysteme für weitere Energiespeicher-Anwendungen herstellen. Geely und seine Tochtergesellschaften sowie die Geely Commercial Vehicle Group beabsichtigen, mit den von dem neuen Joint Venture produzierten Batterien mindestens 80 Prozent ihres Energiebedarfs abzudecken.

Durch die Bündelung ihrer Kompetenzen bauen Farasis und Geely ihr jeweiliges unternehmerisches und technologisches Potenzial weiter aus, mit dem Ziel ihre Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der E-Mobilität zu stärken. Das Joint Venture ist ein weiterer Schritt von Farasis, seine eigenen Aktivitäten in den nationalen und internationalen Märkten zu intensivieren und die mittel- und langfristigen Ziele des strategischen Entwicklungsplans zu erreichen.

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