Trackwise liefert flexible Leiterplatten

Cell-to-Pack-Technik zur Verschaltung von E-Auto-Batteriezellen

13. Mai 2022, 9:43 Uhr | Irina Hübner
Cell-to-Pack-FPC-Technik von Trackwise.
© Trackwise

Trackwise, ein Hersteller von Spezialprodukten mit gedruckter Schaltungstechnik, wird leichte und platzsparende FPC-Verbindungstechnik an Automotive-Firmen liefern. So soll die Umsetzung von Cell-to-Pack-Batteriesystemen mit hoher Leistungsdichte für E-Fahrzeuge erleichtert werden.

Ziel der Cell-to-Pack-Technologie (CTP) ist die Erhöhung der Leistungsdichte von Batterie-Packs. Dazu werden die Zellen nicht mehr erst in Module, sondern direkt in das Batteriepack integriert. Viele E-Autobauer wie Tesla, Hyundai und Volvo sowie Batterieherstellern wie CATL haben bereits ihre Cell-to-Pack-Batterie-Programme vorgestellt. Andere Ansätze wie Cell-to-Chassis und Cell-to-Vehicle bieten ähnliche Vorteile.

Deutlich leichter und kompakter

Die FPC-Technik von Trackwise wird zur Verschaltung der Zellen in den Batterien eingesetzt. Im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeug-Kabelbäumen ist diese Verschaltung um einiges leichter und kompakter. Des Weiteren überzeugen die CTP-FPCs durch hohe Zuverlässigkeit und, dank der Herstellung mithilfe eines Druckprozesses, durch sehr gute Wiederholbarkeit. Darüber hinaus sind sie einfach einzubauen und können auf beiden Seiten mit Komponenten für die zusätzliche Verarbeitung und Überwachung zur Temperatur- und Spannungsregelung versehen werden.

Im Bau befindliches Werk in Großbritannien

Philip Johnston, CEO von Trackwise: »Als Reaktion auf die Großserienanforderungen der Elektrofahrzeugbranche errichtet Trackwise eine neue Fertigungsanlage in Großbritannien und gibt den europäischen E-Autobauern die Möglichkeit, eines ihrer wichtigen Batteriesubsysteme – die Cell-to-Pack-Verbindung – von einem großserienfähigen Produktionswerk erster Güte zu beziehen.«

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