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Klarer Kurs hin zu Elektrifizierung

Audi erhöht Investitionen in Elektromobilität

Audi e-tron GT quattro
Audi hat im Jahr 2021 mehr Elektroautos als Verbrenner herausgebracht, darunter zum Beispiel den e-tron GT quattro.
© Audi

Mit der Investitionsplanung für die kommenden fünf Jahre forciert Audi weiter den Wandel hin zu einem Anbieter von nachhaltiger Mobilität: Für Elektrifizierung und Hybridisierung sieht der Autobauer rund 18 Milliarden Euro vor und unterstreicht damit sein klares Bekenntnis zur Elektromobilität.

Die Zukunft der Marke Audi soll ab 2033 vollelektrisch sein. Auf dem Weg dorthin nimmt das Unternehmen weiter Fahrt auf: So hat der Autobauer 2021 die Zahl der vollelektrischen Modelle in seinem Angebot verdoppelt. Damit bringt Audi im laufenden Jahr mehr Elektroautos als Verbrenner auf den Markt.

Mit den neuen Modellen e-tron GT quattro, RS e-tron GT und den ersten vollelektrischen Modellen im Kompaktsegment, Q4 e-tron und Q4 Sportback e-tron, ist das Elektro-Portfolio um vier weitere Modelle gewachsen. Bis 2025 will das Unternehmen mehr als 20 vollelektrische Modelle im Angebot haben.

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Ausbau der Ladeinfrastruktur wird forciert

Mit der wachsenden Zahl elektrischer Modelle steigen auch die Anforderungen an die Ladeinfrastruktur. In diesem Zusammenhang baut der VW-Konzern die Infrastruktur in starken Partnerschaften weltweit aus. In Nürnberg erprobt Audi nun ein urbanes Ladekonzept in der Praxis: Der Audi Charging Hub adressiert Kunden ohne heimische Lademöglichkeit und zielt darauf ab, künftig mögliche Spitzennachfragen zu bedienen.

Für Kunden öffnet der Hub am 23. Dezember. Der Pilotstandort bietet reservierbare High-Power-Charging(HPC)-Ladepunkte und einen direkt angeschlossenen Loungebereich, der als Verweilort zur Verfügung steht. Als Stromspeicher fungieren gebrauchte Lithium-Ionen-Batterien, so genannte Second-Life-Batterien, die aus zerlegten Entwicklungsfahrzeugen stammen. Photovoltaikmodule auf dem Dach liefern zusätzliche grüne Energie.

Mit dem Audi Charging Hub geht ein weiterer Standort des e-tron Charging Service ans Netz. Der Ladedienst ist mit derzeit rund 290 Ladepunkten in 26 europäischen Ländern verfügbar. Dabei greift der Audi e-tron Charging Service auf Ionity, das größte offene HPC-Netzwerk in Europa, zurück. 

Bis 2025 soll die Anzahl der leistungsstarken 350-kW-Ladepunkte von derzeit mehr als 1.500 auf rund 7.000 steigen. Ein attraktives Schnellladenetz ist ein zentraler Baustein des umfassenden Ökosystems, das Audi rund ums elektrische und automatisierte Fahren bietet und künftig noch stärker ausbauen wird.

»Vorsprung 2030« – nachhaltig, sozial und technologisch führen

Mit der Unternehmensstrategie »Vorsprung 2030« hat Audi einen klaren Fahrplan, um bis 2030 nachhaltig, sozial und technologisch führend zu sein. »Vorsprung 2030 stellt die Zukunftsfähigkeit von Audi sicher«, erklärt CEO Markus Duesmann. »Das Tempo der Veränderungen in unserer Gesellschaft nimmt rasant zu. Daher beschleunigen wir unsere Transformation hin zur klimaneutralen Mobilität. Ein nachhaltiges Geschäftsmodell ist für uns ganz klar eine Frage der Haltung und Verantwortung.«

Ab 2026 will Audi nur noch vollelektrische Modelle neu auf den Markt bringen. 2033 lässt das Unternehmen die Produktion seiner Verbrenner nach und nach auslaufen. Der Hersteller hat mit der klaren Entscheidung als Ergebnis eines intensiven Strategieprozesses den Anspruch, weiter profitabel zu wachsen. 2030 will das Unternehmen auf Basis von Marktprognosen und seines Modellportfolios drei Millionen Autos pro Jahr ausliefern. Zudem strebt Audi mit zunehmenden Konzernsynergien langfristig eine nachhaltige Operative Umsatzrendite von mehr als elf Prozent an.


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