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As-a-Service-Entwicklungsumgebung

Audi beschleunigt Innovationen mit Kubernetes-Plattform

Audi - hier das Audi Forum Ingolstadt - startet mit dem Dieselrückruf in Deutschland. Das KBA hatte die Freigabe vorher erteilt.
Audi - hier das Audi Forum Ingolstadt - nutzt Red Hats Enterprise-Kubernetes-Plattform OpenShift als Basis seiner neuen Self-Service-Entwicklungsumgebung Kubika-O.
© Audi

Um Neuentwicklungen voranzutreiben, baut der Ingolstädter Autobauer auf die IT-Plattform Red Hat OpenShift. Ihre Vorteile: Sie unterstützt unterschiedlichste Applikationen und Use Cases und ist sowohl im eigenen Rechenzentrum als auch über einen oder mehrere Cloud-Anbieter hinweg einsetzbar.

Innovative Entwicklungsvorhaben erfordern eine sichere, stabile und skalierbare Umgebung. Ebenso wichtig ist eine flexible, modulare Architektur, die Risiken reduziert, Abhängigkeiten beseitigt und iteratives Arbeiten unterstützt. Nur mit einem flexiblen System können Unternehmen die sich dynamisch entwickelnden Geschäftsanforderungen erfüllen.

Die Zeiten des starren »Plan-Build-Run«-Schemas sind schließlich vorbei und kurzfristig erforderliche Anpassungen und Erweiterungen an der Tagesordnung. Nicht zuletzt sollte eine Entwicklungsumgebung auch Multi-Cloud-Kompatibilität bieten, da Unternehmen in verstärktem Maße mehrere Cloud-Plattformen nutzen. Ein maßgebliches Entscheidungskriterium und Design-Prinzip für moderne Architekturen ist das Prinzip der Plattform-Agnostik.

Der Automobilhersteller Audi bewältigt diese Herausforderungen mit Red Hat OpenShift, einer Enterprise-Kubernetes-Plattform für die Konzeption, Automatisierung, Skalierung und Verwaltung von Container-basierten Applikationen. Durch die Automatisierung des gesamten Stacks, eine konsistente User Experience in allen Umgebungen und Self-Service-Provisionierung können Entwickler mit Red Hat OpenShift einfacher zusammenarbeiten und ihre Ideen schneller und effizienter umsetzen. Die Plattform ist als vollständig gemanagter Cloud-Service auf allen gängigen Public Clouds oder auch als selbst verwaltete Software für Unternehmen verfügbar. 

Mit Red Hat OpenShift lässt sich eine As-a-Service-Entwicklungsumgebung aufbauen, die auf Open-Source-Technologie basiert. Unternehmen können so die Flexibilität und Skalierbarkeit von Open Source nutzen und gleichzeitig die Abhängigkeit von einem bestimmten Anbieter vermeiden.

Die Lösungsumgebung unterstützt eine schnellere Bereitstellung von Anwendungen auf einer stabilen, Cloud-übergreifenden Basis. Damit können Unternehmen mehrere Ziele erreichen:

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Red Hat Harald Ruckriegel
Harald Ruckriegel ist Chief Technologist Automotive and Strategic Business Development bei Red Hat.
© Red Hat
  • Kürzere Markteinführungszeit: Bisher geraten Projekte aufgrund zeitaufwändiger Bereitstellungsprozesse, die oft bis zu sechs Monate in Anspruch nehmen, in einen zeitlichen Verzug. Mit der Automatisierung können schnell maßgeschneiderte Kubernetes-Cluster und Add-ons für jedes Projekt zur Verfügung gestellt werden. Dies ermöglicht sowohl erfahrenen Entwicklern als auch Kubernetes-Neulingen eine effizientere Arbeitsweise bei der Konzeption, beim Deployment und bei der Migration von innovativen Lösungen in On-Premise- und Cloud-Umgebungen. 
  • Unterstützung unterschiedlichster Applikationen: Eine Kubernetes-Umgebung bietet für verschiedenste Plattformen, Applikationen und Projekte eine einheitliche Basis. Damit besteht auch eine sichere Laufzeitumgebung mit geringen Abhängigkeiten für Container und Projekte. 
  • Verbesserte Skalierbarkeit: Eine modulare, anpassungsfähige Container-Infrastruktur und eine robuste Automatisierungstechnologie unterstützen die Skalierung von Anwendungen unter Verwendung gemeinsam genutzter Ressourcen – unabhängig von der zugrunde liegenden physischen Infrastruktur.

Red Hat OpenShift wird heute von zahlreichen Unternehmen weltweit in unterschiedlichsten Branchen wie Finanzdienstleistungen, Retail, Energie, Automotive oder Fertigung eingesetzt. Audi nutzt Red Hat OpenShift als Basis seiner neuen Self-Service-Entwicklungsumgebung Kubika-O.

Mit der mandantenfähigen Kubernetes-Umgebung können die Entwickler des Unternehmens neue Projektumgebungen etwa für Diagnosen, das Datenmanagement oder Emissionen schneller konzipieren, bereitstellen und skalieren. Dabei nutzt Audi Red Hat OpenShift Service on AWS (Amazon Web Services) und Microsoft Azure Red Hat OpenShift – gemeinsam verwaltete und unterstützte Lösungen –, die nativ auf AWS beziehungsweise Microsoft Azure angeboten werden, um die Verwaltung und Abrechnung zu erleichtern.


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