Selbstmarketing

So positionieren sich Ingenieure bei LinkedIn

18. August 2014, 10:01 Uhr | Philipp Mühlenkord

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Schritt 2: Wo treffe ich Entscheider?

Wo netzwerken diejenigen, die mir auf meinem Karriereweg am besten helfen können? Und nach was halten diese Personen Ausschau? Diese Fragen helfen bei der Auswahl der Netzwerke, auf die in der Kommunikation ein besonderer Fokus gelegt werden sollte, sowie der Gestaltung des eigenen Auftritts dort.

Personalabteilungen sind auf jeden Fall an der Vorauswahl von Bewerbern beteiligt. Sie nutzen vor allem Business-Netzwerke, um Kandidaten zu finden.

Das oben beschriebene aussagekräftige Profil lässt sich hier um wichtige Aspekte wie Beschreibungen erfolgreich abgeschlossener Projekte ergänzen. Auch besteht hier die Möglichkeit, besondere Fähigkeiten hervorzuheben. Bei LinkedIn können Menschen aus dem eigenen Netzwerk diese Fähigkeiten per Mausklick bestätigen. So kann jeder sehr einfach Referenzen sammeln.

Bei der Auswahl der Fähigkeiten lohnt sich ein Abgleich mit als spannend empfundenen Job-Ausschreibungen: Die dort geforderten Eigenschaften können Techniker teilweise auch schon in ihre Profile einbauen. Das erleichtert Personalern oder Headhuntern das Auffinden.

Ausführliche Empfehlungen, die ebenfalls auf Business-Netzwerken gesammelt werden können, sind noch einmal wertvoller. Sinnvoll sind Empfehlungen aus Personalersicht vor allem dann, wenn sie von hierarchisch höher gestellten Personen oder Kunden stammen.

Kollegen in anderen Unternehmen, die mit ihren Empfehlungen ebenfalls die Bewerberauswahl beeinflussen können, werfen wahrscheinlich nur einmal einen Blick auf das Profil eines neuen Mitglieds – dann, wenn eine Kontaktanfrage eingeht. Anhand des Profils entscheiden sie, ob sie sich mit der Person vernetzen und auch Updates der Person im eigenen Stream lesen wollen.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind "IT und IT-Service", "Automotive" und "Computer Software" unter den Top-Vier der am häufigsten vertretenen Berufen. Es bestehen also gute Chancen, sich sowohl national als auch international ein gutes Netzwerk auf dieser Plattform zu schaffen. Doch auch Google+, ebenfalls sehr beliebt vor allem bei IT-Profis, bietet sehr gute Möglichkeiten, ganz gezielt zu netzwerken und seine Kompetenzen in den Vordergrund zu stellen.

 


  1. So positionieren sich Ingenieure bei LinkedIn
  2. Schritt 2: Wo treffe ich Entscheider?
  3. Schritt 3: Wie baue ich mir ein tragfähiges Netzwerk auf?
  4. Weitere Erfolgsfaktoren für Business-Netzwerker

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

WEKA FACHMEDIEN GmbH