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23 Prozent Umsatzwachstum

Intel gewinnt in Corona-Krise

24. April 2020, 08:14 Uhr   |  Heinz Arnold

Intel gewinnt in Corona-Krise
© Intel

Intel

Der Umsatz von Intel ist im ersten Quartal gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 23 Prozent auf 19,8 Mrd. gestiegen.

Weil die Betreiber ihre Rechenzentren in der Corona-Krise ausbauen und mehr PCs und Laptops für die Arbeit von zu Hause aus benötigt werden, ist der Umsatz von Intel besonders in diesen Sektoren stark gestiegen. Insgesamt legte das datenzentrische Geschäft laut Intel um 34 Prozent zu.

Die Client Computing Group steigerte den Umsatz um 14 Prozent auf 9,8 Mrd. Dollar, der Umsatz der Data Center Group schoss um 43 Prozent auf 700 Mio. Dollar in die Höhe. Über einen sogar noch höheren Anstieg um 46 Prozent auf 1,3 Mrd. Dollar konnte sich die Nonvolatile Memory Solutions Group freuen. Auch Mobileye wuchs kräftig um 22 Prozent auf 245 Mio. Dollar. Die Programmable Solutions Group legte um 7 Prozent auf 519 Mio. Dollar zu. Lediglich die Internet of Things Group musste einen Rückgang um 3 Prozent auf 883 Mio. Dollar verzeichnen.

Für das zweite Quartal erwartet Intel einen Umsatz von 18,5 Mrd. Dollar. Doch für das zweite Halbjahr befürchtet Intel schlechtere Geschäfte durch einen Sparkurs von Unternehmen und Behörden. »Ab irgendeinem Punkt werden uns die Auswirkungen der Rezession treffen«, warnte Firmenchef Bob Swan.

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