Hella und Start-Up Oculii Entwicklungspartnerschaft für Radarsoftware

Hella und das US-amerikanische Start-up Oculii haben eine Partnerschaft vereinbart. Dabei soll die Virtual Aperture Imaging Software des Start-Ups die Leistungsfähigkeit der Radarsensoren von Hella steigern.
Hella und das US-amerikanische Start-up Oculii haben eine Partnerschaft vereinbart. Dabei soll die Virtual Aperture Imaging Software des Start-Ups die Leistungsfähigkeit der Radarsensoren von Hella steigern.

Auf der CES haben Hella und das US-amerikanische Start-up Oculii eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben. Ziel der Zusammenarbeit: die Entwicklung leistungsstarker, skalierbarer Radarlösungen, die sowohl die Anforderungen für assistiertes als auch für automatisiertes Fahren erfüllen.

Im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft werden beide Unternehmen ihr technologisches Know-how kombinieren. Bestandteil der Kooperation ist darüber hinaus eine strategische Beteiligung an Oculii, die durch den im Silicon Valley ansässigen Venture Capital-Arm Hella Ventures getätigt worden ist.

Der Lippstadter Zulieferer wird seine Erfahrung in der Entwicklung und Industrialisierung von Radarsensoren in die Zusammenarbeit einbringen. Mit der von Oculii entwickelten Virtual Aperture Imaging Software lässt sich die Leistungsfähigkeit der Radarsensoren verbessern, indem Genauigkeit, Reichweite und Informationsgüte kosteneffizient erhöht werden. Im Rahmen der Kooperation soll vor allem die Software-Technologie von Oculii in die 77 GHz Radarplattform des Zulieferers integriert werden. Resultate der Entwicklungspartnerschaft sollen voraussichtlich 2023 in Serie gehen.