Innovationen made in Germany

Bewährte Steckverbinder mit verbessertem Design!

26. Juni 2015, 9:16 Uhr | Corinna Puhlmann

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Teil 3, Trend zu Rundsteckverbindern

Der wesentliche Grund für den Trend zu Rundsteckverbindern ist laut Matthias Schuster der Kostenaspekt: »Der M12-Steckverbinder ist weltweit standardisiert, wird von unzähligen Herstellern gefertigt und unterliegt einem hohen Preisdruck.« Außerdem spricht die kompakte Bauform für den M12-Stecker, der im Vergleich zum RJ45 deutlich kleiner baut. Dieser Vorteil wird in immer mehr Applikationen wichtig.

M12 kundenspezifisch und kostengünstig konfigurieren

Daher hat Yamaichi Electronics im vergangenen Jahr erstmals eine neue M12-Steckverbinder-Baureihe präsentiert. Den Kostenaspekt hat das Unternehmen klar in den Vordergrund gestellt: »Als neuer Anbieter konnten wir den Vorteil nutzen, unsere langjährigen Erfahrungen aus dem Bereich der RJ45- und Umspritzungstechnologie mit in die Entwicklung der Rundsteckverbinder einzubringen«, erläutert Matthias Schuster. »Wir haben sehr viel Zeit in die Entwicklung der neuen Serie investiert, um den tatsächlichen Kundenbedürfnissen am Markt nachzukommen.«

Die M12-Steckverbinder der »Y-Circ M«-Serie sind erstmals so konzipiert, dass der Kunde seine gewünschten Ausstattungsmerkmale einfach hinzukonfigurieren kann. Das betrifft zum Beispiel die 360-Grad-Schirmung sowie den Rüttelschutz. »Dieses Baukasten-Prinzip, bei dem größtenteils auf gleiche Einzelteile zurückgegriffen wird, zeichnet sich durch ein optimales Preis-Leistungsverhältnis aus«, unterstreicht der Produktmanager. Und weiter: »Uns war es wichtig, die Steckverbinder nicht überzudimensionieren.« Übrigens, Yamaichi Electronics fertigt alle Rundsteckverbinder ausschließlich in Deutschland.

Derzeit umfasst die »Y-Circ M«-Serie kundenspezifisch konfigurierbare M12-Steckverbinder in A-, B- und D-Kodierung, in gerader und gewinkelter Form gemäß dem Standard IEC 61076-2-101. Daneben bietet das Unternehmen auch eine neue X-kodierte M12-Variante für die störungsfreie Übertragung von CAT6A-Signalen an. »Speziell bei der Entwicklung dieser Steckverbinder-Ausführung hat uns unser Know-how aus dem Bereich der RJ45-Technologie einen Vorsprung verschafft. Hinsichtlich der Signalqualität sind wir für aktuelle und zukünftige Anforderungen bestens aufgestellt, unabhängig davon, ob der Kunde RJ45- oder Rund-Steckverbinder einsetzen will«, beteuert Matthias Schuster.

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  1. Bewährte Steckverbinder mit verbessertem Design!
  2. Teil 2, RJ45 für heutige und künftige Anforderungen
  3. Teil 3, Trend zu Rundsteckverbindern
  4. Teil 4, Push-Pull-Steckverbinder spart Bauraum
  5. Teil 5, Kabelkonfektionen aus Deutschland

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