Schwerpunkte

Gehäuse mit Design-Anspruch

Bedienelemente gut geschützt

03. Februar 2021, 10:02 Uhr   |  Corinna Puhlmann-Hespen

Bedienelemente gut geschützt
© Georg Schlegel

Dank eines neuen Befestigungsmechanismus lässt sich das Gehäuse im Wartungs- oder Schadensfall werkzeuglos austauschen.

Als Spezialist für Befehlsgeräte bringt Schlegel eine neue Gehäuse-Linie auf den Markt. Das Besondere: Die Gehäuse der „proboxx“-Serie sind sowohl als Leergehäuse verfügbar, als auch in bestückter Ausführung, z.B. mit bereits integrierter Funktechnologie.

Die Gehäuse aus Polyamid, die über die Schutzart IP65 verfügen, zeichnen sich durch ihre hohe Festigkeit aus. Trotz der geforderten Robustheit haben die Entwickler von Georg Schlegel den Fokus auf das Design gelegt. So hat man etwa die Verschraubung bewusst auf der Unterseite des Gehäuses angebracht, damit das Erscheinungsbild nicht durch freiliegende Schraubenköpfe gestört wird. Dieses Detail korrespondiert mit einem Mehrwert an Sicherheit, da das Gehäuse nicht ohne Demontage geöffnet werden kann.

Für die Bezeichnung der Befehlsstellen gibt es spezielle Schilder, die sich ebenfalls in das Designkonzept einfügen und sich durch einfaches Aufstecken befestigen lassen. Die Beschriftung, die nach Kundenwunsch erfolgt, wird per Laser eingraviert.

Georg Schlegel
© Georg Schlegel

proboxx mit M12-Anschluss

Dank eines neu entwickelten Befestigungsmechanismus lässt sich das Gehäuse auf vollflächigem Unterbau, an der Wand und auch auf Profilschienen montieren. Das hat den Vorteil, dass es zur Montage nicht geöffnet werden muss. Und auch im Wartungs- oder Schadensfall lässt es sich schnell aus- und einrasten. Durch den neuen Befestigungsmechanismus ist zudem eine asymmetrische Platzierung des Gehäuses möglich. Somit lässt es sich also auch an Schutztüren verwenden.

Schlegel bietet die proboxx in unterschiedlichen Ausführungen, als Leergehäuse sowie bestückte Versionen, an:

  • Leergehäuse: Für die konventionelle Verdrahtung ist das Leergehäuse mit Sollbruchstelle für M16-Kabelverschraubungen vorgesehen. Das Leergehäuse ohne Sollbruchstelle ist für den Einsatz in Funkanwendungen oder speziellen Anschlüssen gedacht, für die der Kunde die Öffnung eigenständig anbringen kann.
  • Bestückte M12-Gehäuse: Bei der Einbindung in Umgebungen mit konventioneller Verdrahtung kann die proboxx einfach über M12-Anschlüsse mit dem System verbunden werden. Ist das Gehäuse mit einem Not-Halt bestückt, wird dieser über den zweiten M12-Anschluss separat angesteuert.
  • Bestückte IO-Link-Gehäuse: Für die Einbindung in IO-Link-Umgebungen kann die proboxx über den M12-Anschluss direkt an einen IO-Link-Master-Port angeschlossen werden. Eine Status-LED zeigt den aktuellen Zustand der proboxx an. Über eine SPS oder einen IPC lassen sich dann folgende Einstellungen vornehmen oder Eigenschaften überwachen: Dimmer und Nachtdesign auf allen LEDs, Betriebsstundenzähler, Überwachung der Schaltspiele (Lebensdauer) pro Befehlsgerät.
  • Bestückte AS-Interface-Gehäuse: Für die Einbindung in AS-Interface-Umgebungen kann das Gehäuse über den M12-Anschluss direkt in ein AS-Interface-Feldbussystem eingebunden werden. Auch in dieser Version zeigt eine Status-LED den aktuellen Zustand an.
  • Bestückte Gehäuse mit „sWave“-Funktechnologie: Das Funksystem besteht aus einer Sender- und einer Empfängereinheit, die auf der bewährten sWave-Technologie von steute aufbauen. Sender- und Empfängereinheit arbeiten im Frequenzbereich von 868 MHz. Die Sendeleistung des Funksystems reicht im freien Feld bis zu 450 m und in Innenräumen bis zu 40 m. Die Sendeelektronik wird mit einer Longlife-Batterie betrieben, sodass die bidirektionale Kommunikation und die Validierung des Schaltvorgangs über eine Status-LED möglich sind. Eine rot blinkende Status-LED signalisiert zudem, wenn die Batterie zeitnah gewechselt werden muss. Eine spezielle Funktion überprüft dazu regelmäßig die Leistung der Batterie. Der Funkempfänger hat vier potenzialfreie Relaisausgänge, die über Schließerkontakte geschaltet werden. Über einen Lernmodus können die Befehlsgeräte im Sendergehäuse auf einfache Weise den gewünschten Ausgängen zugeordnet werden. Auch am Empfänger zeigen LEDs die jeweiligen Schaltzustände an. Zugelassen ist das Funksystem für Europa und dank sWave-Technologie auch für China.

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