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Ex-VW-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Ferdinand Piëch ist tot

27. August 2019, 12:00 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Ex-VW-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Ferdinand Piëch ist tot
© Volkswagen

Prof. Dr. Ferdinand Piëch verstarb am 25.08.2019. Zu seinem Gedenken werden in verschiedenen Werken von Volkswagen, darunter in Wolfsburg und Dresden, die Fahnen auf Halbmast gesetzt.

Volkswagen trauert um seinen langjährigen Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Ferdinand Piëch. Im Namen aller 660.000 Mitarbeiter kondolieren Aufsichtsrat und Vorstand den Angehörigen von Ferdinand Piëch und würdigen seine großen Verdienste um Volkswagen und die Konzernmarken.

Am Sonntagabend, 25.08.2019, verstarb Ferdinand Piëch, langjähriger Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzender von Volkswagen. Der Enkel von Ferdinand Porsche prägte den Wolfsburger Automobilhersteller und Tochtergesellschaften über Jahrzehnte. Piëch begann seine Karriere 1972 bei Audi. 1988 wurde er Vorstandsvorsitzender der Ingolstädter, bevor er 1993 den Vorstandsvorsitz von Volkswagen übernahm. 2002 wurde Piëch zum Vorsitzenden des VW-Aufsichtsrats gewählt. 2015 trat er von seinen Mandaten im Konzern zurück.

»Ferdinand Piëch war mutig, unternehmerisch konsequent und technisch brillant«, würdigte Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft Piëch. »Als junger Ingenieur hat er Porsche durch legendäre Fahrzeuge wie den 917 und den Sieg in Le Mans zur Rennsportmarke gemacht. Seit 1972 hat er Audi mit Innovationen wie dem quattro-Antrieb und dem TDI-Motor technologisch nach vorne gebracht und als Vorstandsvorsitzender zur Premiummarke geformt. An der Spitze des Volkswagen Konzerns hat Ferdinand Piëch die Internationalisierung des Unternehmens konsequent vorangetrieben, Bentley, Lamborghini und Bugatti in den Konzernverbund integriert, und unsere Volumenmarken durch eine stringente Plattformstrategie zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit geführt. Er hat Scania und MAN in den Konzernverbund integriert und so die Grundlagen für einen weltweit wettbewerbsfähigen Nutzfahrzeuganbieter geschaffen. Technisch ist er mit seinen Entwicklerteams immer wieder an die Grenzen des Machbaren gegangen: vom ersten Ein-Liter-Auto der Welt bis zum Bugatti Veyron mit 1.001 PS. Vor allem hat Ferdinand Piëch Qualität und Perfektion bis ins Detail in den Automobilbau gebracht und tief in der Volkswagen DNA verankert. Ich schaue mit Dankbarkeit und großem Respekt auf seine Lebensleistung.«

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