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Ausbau von BMW Brilliance Automotive

CBA-Hauptversammlung stimmt Anteilsveräußerung zu

18. Januar 2019, 09:43 Uhr   |  Stefanie Eckardt

CBA-Hauptversammlung stimmt Anteilsveräußerung zu
© BMW

BMW will seinen Anteil am Joint Venture BMW Brilliance Automotive auf 75 Prozent erhöhen. Der Joint Venture Partner Brilliance China Automotive stimmte der Anteilsveräußerung jetzt zu.

Beim langfristigen Ausbau des Joint Ventures BMW Brilliance Automotive wurde ein wichtiges Ziel erreicht: Eine außerordentliche Hauptversammlung von Brilliance China Automotive in Hongkong hat zugestimmt, dass 25 Prozent der Anteile des Joint Ventures an BMW veräußert werden.

Wie bereits im Herbst letzten Jahres kommuniziert, beabsichtigt BMW, den Anteil an dem Joint Venture BMW Brilliance Automotive (BBA) von 50 auf 75 Prozent zu erhöhen. Dazu haben die Münchner mit ihrem Joint-Venture-Partner eine Vereinbarung über den Erwerb von weiteren 25 Prozent Anteilen an BBA unterzeichnet. Die Vertragslaufzeit des Gemeinschaftsunternehmens, die bislang 2028 endet, soll in diesem Zug bis 2040 verlängert werden. Die vereinbarte Anteilsübernahme steht unverändert unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Das Closing wird spätestens im Jahr 2022 erfolgen, wenn die Joint-Venture-Pflicht für Automobilproduktion in China ausläuft.

Ziel von BMW ist es, die langfristige Zusammenarbeit mit Brilliance China Automotive (CBA) weiter zu stärken, die Produktionskapazitäten in Shenyang auszubauen sowie die Lokalisierung weiterer Modelle einschließlich New Energy Vehicles  auszuweiten. Dazu sollen in den kommenden Jahren über drei Milliarden Euro in neue und bestehende Werkstrukturen investiert werden: Am Standort Tiexi wird die Kapazität verdoppelt. Das neue Werk in Tiexi wird mit seinem Produktionssystem in der Lage sein, Fahrzeuge mit vollelektrischen, teilelektrischen sowie konventionellen Antrieben auf einer einzigen Produktionslinie zu fertigen. Weitere umfangreiche Um- und Ausbauten betreffen das in der Region benachbarte Werk Dadong. Dessen Struktur wird auf zukünftige BMW-Modellvarianten und das erwartete Marktwachstum ausgebaut. In der Folge werden die BBA-Werke ab Anfang der 2020er Jahre das jährliche Produktionsvolumen von BMW Automobilen schrittweise auf 650.000 Einheiten steigern. Dabei entstehen 5.000 neue Arbeitsplätze.

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