Schwerpunkte

Zukünftige Lichtsysteme erlebbar machen

Hella erweitert Nachtfahrt-App um neue Funktionen

14. März 2018, 16:33 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Hella erweitert Nachtfahrt-App um neue Funktionen
© Hella

In der Nachtfahrt-App von Hella können Nutzer Entwicklungsphasen erleben, die noch in frühen Entwicklungsphasen sind.

Hella hat seine 2013 vorgestellte Nachtfahrt-App erweitert. Das Unternehmen bietet Nutzern mehr Inhalte und crossmediale Interaktionsmöglichkeiten an, um zukünftige Lichtsysteme zu erleben. Die App ist ab sofort in Deutsch, Englisch und Chinesisch für iOS- und Android-Geräte verfügbar.

Studien der Technischen Universität Darmstadt und der Technischen Hochschule Gießen zufolge lassen sich durch blendfreies Fernlicht Objektenachts bei 80 km/h etwa 30 m früher erkennen. »Das entspricht einer zusätzlichenReaktionszeit von 1,3 s«, erläutert Steffen Pietzonka, verantwortlich für das Lichtmarketing bei Hella. »Viele Fahrer kennen gar nicht die aktuellen Lichttechnologien und ihr Potenzial, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Ein Grund hierfür ist sicherlich, dass Nachtfahrten vor dem Kauf eines Fahrzeuges nach wie vor die Seltenheit sind.« Hier setzt die Nachtfahrt-App an: Die Anwendung bietet Nutzern die Möglichkeit, sich direkt vom Smartphone über verschiedene Lichtsysteme mit Bild und Text zu informieren. In der neuen Version der App erhalten die Nutzer über eine direkte YouTube-Verlinkung zudem weiteres Hintergrundwissen. Daneben können sie sämtliche Funktionen im Rahmen einer Nachtfahrt auf einer virtuellen Strecke testen und miteinander vergleichen.

Als Highlight der App lassen sich Funktionen erleben, die derzeit noch in frühen Entwicklungsphasen sind. »Damit gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen unserer Lichtentwicklung«, so Pietzonka. »Nutzer sehen, an welchen Scheinwerfer-Funktionen wir heute arbeiten, um sie eventuell in Zukunft real auf der Straße erleben zu können. Über die App lassen sich diese schon jetzt ausprobieren.« Dazu zählen etwa optische Fahrbahnführungen, optische Distanzwarnung, Idealfahrlinien, Radwegbeleuchtungen und optische Sicherheitszonen. Nutzer können die Funktionen aber nicht nur testen, sondern auch bewerten. »So können wir ableiten, welche Funktionen aus Nutzersicht besonders sinnvoll sind. Das Feedback fließt dann direkt in unsere Entwicklung ein.« Hella erweitert die App dabei kontinuierlich und stellt in regelmäßigen Abständen weitere Lichtfunktionen zur Verfügung.

Neben künftigen Funktionalitäten werden Nutzern in der App aber auch aktuelle, sich bereits auf dem Markt befindende Scheinwerfer-Funktionen vorgestellt. Darunter etwa das Abblend- und Fernlicht, Fernlichtassistent, Abbiege- und Kurvenlicht, Advanced Frontlighting Systeme mit Landstraßenlicht, Autobahnlicht, Stadtlicht und Schlechtwetterlicht sowie die neuesten kamerabasierten Systeme, wie blendfreies Fernlicht.

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