In-Tech-Controller mit neuen Features

Für förderfähige und eichrechtskonforme Ladestationen

14. März 2022, 13:44 Uhr | Irina Hübner
Der Ladecontroller Charge Control C.
© In-Tech Smart Charging

Vielseitigkeit ist eine der wesentlichen Eigenschaft des Ladereglers Charge Control C. Der Hersteller In-Tech Smart Charging bietet nun neue Features für den Controller an, der sich insbesondere für den Einsatz in förderfähigen und jetzt auch in eichrechtskonformen Ladestationen eignet.

Charge Control C ist ein IEC 61851- und ISO 15118-konformer Laderegler, der für den Einsatz in allen Arten von AC-Ladestationen entwickelt wurde. Er steuert Aktoren wie den Verriegelungsmotor der Ladebuchse, Ladestrom-Schaltvorrichtungen und Lüftungsmechanismen selbständig an. Neben der Vielseitigkeit der Hardware besitzt die Software wichtige zukunftsfähige Eigenschaften.

Was ist neu?

Die Controller-Lösung wurde nun softwareseitig für eichrechtskonforme Ladestationen angepasst. Die aufbereitete Dokumentation soll es dem Ladstationshersteller auf einfache Weise ermöglichen, die notwendige Zertifizierung seiner Ladelösung durchzuführen, um sie dann für den öffentlichen Bereich anbieten zu können.

Auch das Lastmanagement zur Regulierung der Leistung zwischen verschiedenen Ladepunkten kann mit dem Charge Control C künftig durchgeführt werden. Weiterhin ist es ab sofort möglich, zwischen 3-phasigem und 1-phasigem Laden zu wechseln, was bei einem solargeführten Ladevorgang den Eigenverbrauchsanteil signifikant erhöht. Im Falle einer OCPP-Anbindung und für ISO15118-fähige Fahrzeuge wird das Laden künftig per Plug and Charge angeboten.

Alle genannten Features sind in der Basissoftware bereits enthalten und werden auch für bereits ausgelieferte Ladekontroller als Update zur Verfügung gestellt.

Einsatz von individueller Steuerungssoftware möglich

Charge Control C kommuniziert über Powerline sowohl mit dem Fahrzeug als auch mit der Infrastruktur mit einer Rate von 10 Mbit/s. Dafür nutzt der Kontroller den etablierten HomePlug-Green-PHY-kompatiblen QCA7000-Chip. Das Produkt bietet eine Netzwerkschnittstelle für Backend-Konnektivität mit Fast Ethernet 100 Mbit/s. Das Linux-Yocto-Betriebssystem erlaubt es den Anwendern, das Verhalten der Ladestation anzupassen, indem die eigene Steuerungssoftware rund um den Ladestack geschrieben werden kann. Dafür bietet der Hersteller es seinen Kunden und Partnern an, integrative Arbeiten dauerhaft zu begleiten.

»Charge Control C erfüllt alle Voraussetzungen für geförderte Ladestationen. Mit dem Einsatz des Produkts in ihren Geräten garantierten Hersteller von Ladestationen somit ihren Kunden die Förderfähigkeit und können ihr Geräte auf die von der KfW veröffentlichte Liste förderfähiger Ladestationen setzen lassen«, erklärt Thomas Wagner, Geschäftsführer von In-Tech Smart Charging.

Überblick über die Funktionen des Charge Control C

Der Ladecontroller bietet folgende Features und Schnittstellen:

  • Backendanbindung über OCPP 1.6
  • Eichrechtsfähige Ladelösungen
  • Plug and Charge für AC-Laden gemäß ISO 15118
  • Dynamisches Lastmanagement über OCPP 1.6 Smart Charging
  • Regelmäßige Software-Updates
  • Frei programmierbar dank offenem Linux auf Yocto-Basis
  • Ver- und Entriegelung sowie Notfallentriegelung des Ladesteckers
  • Einbindung von DC-Fehlerstromsensoren nach IEC 62955 möglich
  • Steuerung von bis zu zwei Ladeschützen für 1- oder 3-phasiges Laden
  • Temperaturmanagement der Ladestation
  • Zustandsanzeige über konfigurierbare LED-Muster (per 12 V Output)
  • Kommunikationsschnittstellen: Ethernet, WiFi-/4G-Modem über USB-Adapter oder Zusatzplatine möglich, RFID-Kartenleser, Zähleranbindung über RS 485, Powerline-Kommunikation für die Backendanbindung

Charge Control C ist derzeit in drei verschiedenen Hardware-Varianten erhältlich (Charge Control C 100, 200 und 300), die für unterschiedlich komplexe Ladestationen geeignet sind.


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