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Volkswagen pusht Elektromobiltät

Fördergelder zum Bau einer Batteriezellenfabrik beantragt

19. März 2019, 07:00 Uhr   |  dpa, Stefanie Eckardt

Fördergelder zum Bau einer Batteriezellenfabrik beantragt
© Volkswagen

Für den Bau einer Batteriezellenfabrik in Deutschland hat Volkswagen Fördergelder des Bundes beantragt. Geplant ist es, sich an der Initiative zur Förderung der industriellen Fertigung mobiler und stationärer Batterien zu beteiligen.

Für den Bau einer Batteriezellenfabrik in Deutschland hat Volkswagen Fördergelder des Bundes beantragt. Es hieß aus Wolfsburg, dass sich der Konzern an der Initiative zur Förderung der industriellen Fertigung mobiler und stationärer Batterien beteiligen wolle.

Insgesamt haben nach Angaben des Wirtschaftsministeriums mehrals 30 Unternehmen Interesse an einer Förderung. Darunter seien neben Automobilherstellern auch Zulieferer, Batteriehersteller, Chemieunternehmen sowie Rohstoff- und Recyclingunternehmen. Konkret geht es einem früheren Bericht des Handelsblatt zufolge neben Volkswagen etwa auch um BASF, PSA und BMW. Wirtschaftsminister Altmaier hatte angekündigt, der Bund wolle den Aufbau einer Batteriezellfertigung mit insgesamt bis zu einer Milliarde Euro fördern. Europa hinkt bei der Fertigung von Batteriezellen für E-Autos vor allem Asien hinterher. »Deutschland und Europa brauchen eine innovative und umweltschonende Batteriezellproduktion«, betonte der CDU-Politiker. Batterien hätten eine herausragende wirtschaftliche Bedeutung für die Elektromobilität und die Energiespeicherung im Rahmen der Energiewende. »Wenn wir gute Arbeitsplätze in der Industrie erhalten und neue schaffen wollen, müssen wir bei der innovativen Batteriezellfertigung führend sein.«

Die eingereichten Projektskizzen würden nun geprüft, anschließend sollen Unternehmen ihre Anträge in einer zweiten Stufe weiter konkretisieren. Dabei werde es auch um die Bildung von Konsortien gehen. Parallel werde die Förderung mit der EU-Kommission besprochen, damit baldmöglichst mit Projekten begonnen werden könne.  

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Volkswagen AG, dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH