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Modulares Filterkonzept von Mahle

Brennstoffzellen zuverlässig vor Schadgasen schützen

20. August 2020, 09:30 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Brennstoffzellen zuverlässig vor Schadgasen schützen
© Mahle

Mit den standardisierten Luftfilterlösungen für Brennstoffzellen von Mahle können Entwickler direkt auf ein fertig entwickeltes Off-the-Shelf-Bauteil zugreifen, statt individuelle Lösungen für das jeweilige Fahrzeug auslegen zu müssen.

Mahle hat zwei standardisierte Luftfilterlösungen für Brennstoffzellen entwickelt. Die Luftfilter für Zellen mit einer Leistung von 25 bis 50 kW sowie 80 bis 120 kW schützen Brennstoffzellen vor Schadgasen und Partikeln. Damit lassen sich Entwicklungszeiten und -kosten deutlich senken.

Brennstoffzellen beinhalten Platin als Katalysator. Mit dessen Hilfe erfolgt die Umwandlung von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser, die Reaktionsenergie wird als elektrische Energie verfügbar. Je weniger Schadgase in die Zelle eintreten, desto weniger Platin wird benötigt, um den Betrieb über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeuges zu gewährleisten. Platin ist selten und teuer – Zuluft mit einem höheren Reinheitsgrad dank leistungsfähiger Filter bedeutet also geringere Herstellungskosten.

Um Brennstoffzellen zuverlässig zu schützen und damit preislich für den Verbraucher interessant zu machen, setzt Mahle auf ein Filtermedium aus mehreren Schichten: Ein Trägermaterial sorgt für mechanische Stabilität, eine Partikelfilterschicht scheidet unerwünschte Partikel zu 99,9 Prozent ab. Eine Molekularschicht verhindert das Eintreten von Ammoniak in die Brennstoffzelle, eine Aktivkohleschicht nimmt unerwünschte Kohlenwasserstoffe auf, und eine weitere Aktivkohleschicht mit spezieller Imprägnierung verhindert den Eintritt von Schwefeldioxid, Schwefelwasserstoff und Stickoxiden.

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