Mavin DR von MicroVision

Lidar-Sensor erfüllt Voraussetzungen für Laserklasse 1

30. September 2022, 10:50 Uhr | Kathrin Veigel
MicroVision Lidar-Sensorsystem
Der Sensor des Lidar-Sensorsystems Mavin DR von MicroVision deckt eine große Reichweite ab und erfasst Hindernisse, die sich schnell nähern, mit hoher Präzision.
© MicroVision

MicroVision erfüllt mit seinem Lidar-Sensor Mavin DR die Bestimmungen der Laserklasse 1. Menschen können also ohne Gefahren mit der Lasertechnologie umgehen. Damit erfüllt das Unternehmen eine wichtige Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit Automobilherstellern.

Der Anbieter für MEMS-basierte Solid-State-Automotive-Lidar-Systeme und Fahrerassistenzsysteme MicroVision erfüllt die Voraussetzungen zur Einstufung als Klasse-1-Laser für sein Mavin-Dynamic-View-Lidar-System. Laser-Produkte der Klasse 1 entsprechen den Sicherheitsstandards der International Electrotechnical Commission (IEC) und sind damit keine Gefahr für das menschliche Auge oder die Haut. Die Einstufung als Klasse-1-Laser ist wichtig für die Zusammenarbeit mit Automotive-OEMs, denn sie ermöglicht es MicroVision, Testgeräte zu verkaufen.

Mit diesen können potenzielle Kunden schlanke Systemarchitekturen mit hoher Sicherheit auf Lidar-Level entwickeln, die in Echtzeit funktionieren. Für MicroVision ist dies ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen aktuell erhältlichen Lösungen. So ist der Pixel-by-Pixel-Ansatz von MicroVision beim Erfüllen der Klasse-1-Voraussetzungen Unternehmensangaben zufolge der industrieweit erste seiner Art. Damit sollen sich die hohen Standards der Automobilhersteller einhalten lassen.

Mavin DR, der Lidar-Sensor von MicroVision mit dynamischem Sichtfeld, bietet bei jeder Reichweite eine hohe Auflösung bei geringer Latenz. Dies ermöglicht neue sicherheitskritische Fahrassistenzsysteme, die OEMs besonders in Hinblick auf das automatisierte und autonome Fahren auf der Autobahn erwarten.

Um sicherzustellen, dass das System aktuellen IEC-Standards entspricht, setzt MicroVision auf seine patentierte Automatic-Emissions-Controls-Methodologie (AEC). Jeder einzelne Laserimpuls, der in das Sichtfeld des Sensors abgegeben wird, wird durch Hardware-codierte Impulse, die auf wenige Nanosekunden genau abgestimmt sind, auf seine Sicherheit überprüft. Dies ist laut Hersteller die erste Implementierung ihrer Art, die IEC-Spezifikationen entspricht und im Einklang mit Sicherheitsbestimmungen des Lidar-Sensors steht. 

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