ifm electronic erreicht Umsatzrekord

Zum zweiten Mal die Milliardengrenze geknackt

4. April 2022, 14:38 Uhr | Andreas Knoll
Christoph von Rosenberg, Finanzvorstand der ifm-Gruppe
Christoph von Rosenberg, ifm-Gruppe: »Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt, und das erste Quartal 2022 war sehr erfolgreich.«
© ifm electronic

Nach einem geringfügigen Umsatzrückgang wegen der Corona-Pandemie 2020 hat die ifm-Unternehmensgruppe das Jahr 2021 mit einem neuen Umsatzrekord abgeschlossen. Zum zweiten Mal nach 2019 hat das Unternehmen dabei die Milliardenhürde genommen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der in Essen ansässige Automatisierungs- und Sensortechnik-Hersteller mit rund 1,16 Mrd. Euro seinen Vorjahresumsatz von rund 960 Mio. Euro um 21 Prozent gesteigert. Nach dem ersten Sprung auf rund 1,0 Mrd. Euro im Vor-Corona-Jahr 2019 bedeutet dies einen neuen Umsatzrekord. »Dass wir so gestärkt durch die Krise gekommen sind, zeigt dass unsere Wachstumsstrategie mit einer diversifizierten Markt- und Branchenstruktur langfristig erfolgreich ist«, sagt Christoph von Rosenberg, Finanzvorstand der ifm-Gruppe, anlässlich der Veröffentlichung der Geschäftszahlen. »Auch eine stabile Supply Chain trotz weltweit gestörter Lieferketten hat einen wesentlichen Anteil an unserem Erfolg. In 96,4 Prozent der Fälle konnten wir so auch 2021 eine Lieferung zum Wunschtermin des Kunden realisieren.« Das Ergebnis (EBIT) in Höhe von 10,6 Prozent (Vorjahr 7,6 Prozent) stieg im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich und erreichte wie der Umsatz ein Rekordniveau.

Auch die Personalentwicklung spiegelt das Wachstum der Unternehmensgruppe wider. Mit einem Zuwachs von gut 10 Prozent umfasst die Gesamtbelegschaft zum Jahreswechsel über 8100 Mitarbeiter weltweit, von denen knapp 5000 in Deutschland tätig sind. Über 2/3 aller Produkte werden in den fünf Standorten von ifm am Bodensee gefertigt. Dort befindet sich auch ein Großteil des Forschungs- und Entwicklungsbereichs. Dementsprechend sind an diesen Standorten mit rund 3500 die meisten Mitarbeiter angesiedelt – und der Bedarf an qualifiziertem Personal ist weiterhin groß. »Weil mit inzwischen über 750 Beschäftigten hier in Essen die Firmenzentrale aus allen Nähten platzt, planen wir aktuell einen Neubau, der nur wenige hundert Meter vom aktuellen Standort entfernt liegt«, kommentiert Christoph von Rosenberg die Entwicklung.

Für das laufende Geschäftsjahr stehen die Zeichen weiterhin auf Wachstum. »Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt, und das erste Quartal 2022 war sehr erfolgreich«, führt Christoph von Rosenberg aus. »Gleichwohl erwarten wir durch den Krieg in der Ukraine eine konjunkturelle Abkühlung und eine weitere Verzögerung bei der Erholung der Lieferketten. Die zu Beginn des Krieges umgehend veranlasste Einstellung unserer Vertriebsaktivitäten in Russland kann durch das Wachstum in anderen Ländern gut kompensiert werden. Aktuell sind wir daher sehr zuversichtlich, dass wir 2022 wieder deutlich wachsen werden.«

Anbieter zum Thema

zu Matchmaker+

Verwandte Artikel

ifm electronic gmbh