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Cloud-Lösung »out of the box«

IIoT muss nicht kompliziert sein

HMS
Das Embedded-System »IPC@CHIP« in Chipform erleichtert die Integration von Cloud-Kommunikation in Geräte.
© HMS

In puncto IIoT und Cloud stellen sich viele Fragen: Wie lassen sich sensible Daten sicher in die Cloud bringen? Was ist zu beachten, welche typischen Fehler können passieren? Viele Anwender wünschen sich eine Out-of-the-Box-Lösung, die ihnen Entwicklungsarbeit jenseits ihrer Kernkompetenzen abnimmt.

Es gibt mittlerweile Hunderte von Cloud-Anbietern, und wenn ein Unternehmen sich generell für einen Anbieter entschieden hat, gilt die Vorgabe auch für die Fertigungsebene. Manche Unternehmen entscheiden sich aber bewusst, Daten nicht in einer externen Cloud abzulegen, sondern setzen auf eine On-Premises-Lösung (On Premises = in den eigenen Räumlichkeiten, vor Ort oder lokal), etwa weil sie kritische Daten nicht in die Hände Dritter geben wollen. Egal wie die Lösung im jeweiligen Fall aussieht: Daten müssen von den Punkten, an denen sie entstehen, gesammelt und sicher in die Cloud gebracht werden. »Nötig ist dafür nicht nur ein Edge-Gateway, das die Brücke schlägt zwischen industriellem Netzwerk und Cloud, sondern das Gateway – wie auch immer gestaltet – muss auch über genügend Intelligenz verfügen, um für eine sichere Datenübertragung sorgen zu können«, erläutert Thilo Döring, Geschäftsführer der HMS Industrial Networks GmbH in Karlsruhe.

Der Industriekommunikationstechnik-Hersteller HMS mit Stammsitz im schwedischen Halmstad biete für die verschiedenen Ansätze jeweils eine passende Lösung, die sich mit geringem Aufwand an individuelle Bedürfnisse anpassen und integrieren lasse, sei es im selbst entwickelten Gerät, in der ausgelieferten Maschine oder in einer Fertigungslinie.

Die Cloud im eigenen Haus

Gerade wer neu in das Thema einsteigt, entscheidet sich oft bewusst für die Cloud im eigenen Haus, etwa weil er sensible Daten nicht auf Servern Dritter ablegen will. Solche On-Premises-Konzepte bietet HMS im Rahmen der Anybus-Edge-Lösung, die aus drei Komponenten besteht: dem Edge-Gateway, dem Edge-Broker und dem Edge-Portal. An dieser Dreiteilung wird der generelle Aufbau von Cloud-Lösungen verständlich: Das Edge-Gateway ist die vor Ort installierte Hardware, die auf Fabrikebene eine Verbindung zu den vorhandenen industriellen Netzwerken herstellt. Zudem verarbeitet es Daten aus der Fabrik vor, analysiert sie, fasst sie sinnvoll zusammen und bereitet sie auf eine intelligente und sichere Übermittlung an die Cloud vor.

Um den Datenfluss so gering wie möglich zu halten, werden Daten ereignisgesteuert übertragen. Das Gateway lässt sich leicht für die jeweilige Anwendung parametrieren und stellt selbstständig eine sichere Verbindung zum Edge-Broker her, um die vorher definierten Daten zu übertragen. Anschluss an die Cloud ist über Ethernet, WLAN oder Mobilfunk realisierbar. Erhältlich ist das Gateway in einer Vielzahl verschiedener Varianten für unterschiedliche Anwendungen.


  1. IIoT muss nicht kompliziert sein
  2. Cloud on a Chip
  3. Einfache Anbindung aller Steuerungen an MindSphere

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