Im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf der Enforce Tac Conference in Nürnberg debattieren am 23. Februar um 14:30 Uhr Verteidigungsexperten über das Thema: „Quantity or Quality? What European Defence needs most.“
Moderator Michael Benhamou, Co-Direktor von OPWEI – Europe’s War Institute, will mit der Podiumsdiskussion im Rahmen der Enforce Tac Conference die aktuelle Beschaffungsstrategie Europas im Verteidigungsbereich beleuchten. Tendiert Europa zu solchen Verteidigungsgütern, die für die moderne Kriegsführung zu teuer sind? Oder brauchen wir tatsächlich eher Kriegswerkzeug, das einen substanziellen technischen Vorsprung ermöglicht? Und: Wie lässt sich dieser offensichtliche Widerspruch überwinden?
Zu diesen Fragen werden sich die Teilnehmer der Podiumsdiskussion am 23. Februar um 14:30 Uhr im Detail austauschen und ihre Expertise einbringen.
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Die neue Enforce Tac Conference |
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Die Paneldiskussion zum Thema "Quantity or Quality? What European Defence needs most" ist eines der Elemente, mit dem die neue Enforce Tac Conference am 23. Februar 2026 in Nürnberg als Diskussionsplattform für den Einsatz von Elektronik in der Sicherheits- und Verteidigungstechnik erstmals das Angebot der Fachmesse Enforce Tac in Nürnberg ergänzen wird. Beiträge der Konferenz werden sich Fragen widmen wie:
Die Enforce Tac Conference bietet die ideale Plattform für den Austausch zwischen der Verteidigungsindustrie, den zahlreichen Zulieferern, der Elektronikbranche sowie der Forschung zum Einsatz von Elektronik für die Lösung der Herausforderungen in Anwendungen der Verteidigungs- und Schutztechnologien von heute und morgen – im bewährten, geschützten Rahmen der Enforce Tac als internationale Fachmesse für innere und äußere Sicherheit. Wichtig: Die Enforce Tac ist eine zugangsbeschränkte Veranstaltung, die Legitimierungskriterien finden Sie hier. |
Prof. Dr. Mauro Gilli ist Professor für Militärstrategie und Technologie an der Hertie School in Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in militärisch-technologischen Wettbewerben, modernen Militäroperationen und strategischem Wettbewerb. Bevor er an die Hertie School kam, war er von 2016 bis 2025 Senior Researcher für Militärtechnologie und internationale Sicherheit an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich).
Als Partner Defence & Space bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Unternehmensberatung KPMG in Berlin verfügt Stefan Hefter über mehr als 20 Jahre Erfahrung mit Kunden der äußeren und inneren Sicherheit in Deutschland. Er berät die entsprechenden Ministerien, Ämter, aber auch die wehrtechnische Industrie. Außerdem zählen die Betreuung von Programmen und Großprojekten, das Thema Mobilität im Hochsicherheitsbereich, Beratung zu neuen Formen der Zusammenarbeit und das Innovationsmanagement zu seinem Tätigkeitsfeld.
Dr. Christian Fiebig ist als Partner Digital Factory & Supply Chain im Team Digital Advisory bei der MHP Management- und IT-Beratung tätig, einem Porsche-Tochterunternehmen. Hier bringt der promovierte Ingenieur über 20 Jahre Erfahrung in der Digitalisierung von Supply Chain Management und Fertigungsprozessen ein. Er unterstützt Unternehmen, auch aus dem Verteidigungssektor, dabei, schnell intelligent und effizient auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren.
Prof. Dr. Patrick Glauner ist ordentlicher Professor für Künstliche Intelligenz an der Technischen Hochschule Deggendorf, parallel dazu aber auch Gründer und CEO der skyrocket.ai GmbH, einem Beratungsunternehmen für künstliche Intelligenz. Als Sachverständiger beriet er das Europäische Parlament, die Parlamente Frankreichs, Deutschlands und Luxemburgs sowie die Interparlamentarische Union. Darüber hinaus berät er regelmäßig internationale, europäische, bundesstaatliche, regionale und lokale Politiker.
Moderiert wird das Panel von Michael Benhamou, Co-Direktor von OPWEI – Europe’s War Institute. Das OPEWI ist eine in Brüssel ansässige Beratungs- und Politikforschungseinrichtung. Ziel der Aktivitäten von OPEWI ist es, zu beweisen, dass eine europäische Verteidigung möglich ist und dass Länder aus ganz Europa zusammen gleichzeitig Kompromisse finden und wirksame Abschreckung erreichen können.
Ort und Zeit: Enforce Tac Conference, Messe Nürnberg, NCC Ost, Galerie Ebene 3, 23. Februar um 14:30 Uhr. Das Konferenzprogramm mit allen Informationen finden Sie hier.