Nach Verschiebung jetzt doch Absage

Light + Building erst 2022 wieder

6. Mai 2020, 13:40 Uhr | Nicole Wörner

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Breite Zustimmung aus der Branche

»Die Light + Building ist für die Unternehmen der Licht- und Gebäudetechnik von ganz besonderer Bedeutung – hier blicken die Branchen mit neuesten Technologien weit in die Zukunft. So sehr wir die Absage bedauern, befürworten wir sie auch. Angesichts der vielfältigen Unsicherheiten und Herausforderungen, war es richtig, diese Entscheidung jetzt gemeinsam und im partnerschaftlichen Dialog zu treffen«, formuliert ZVEI-Präsident Michael Ziesemer.

Der Vorsitzende des ZVEI-Fachverbands Elektroinstallationssysteme, Daniel Hager, ergänzt: »In der aktuellen Situation hätten wir den positiven, gemeinschaftlichen und innovativen Geist, den die Light + Building seit jeher ausmacht, nicht erleben können. Jeder ist mit dem Kopf gerade woanders und soziale Distanz passt nicht zu einer Messe. Deshalb sollten wir alle nach vorne blicken: Die Messe soll als Leuchtturm der Branche und als ideenträchtige Austauschplattform weiter Bestand haben. Ich bin sicher: Mit neuer Energie haben wir im März 2022 ein bessere Ausgangslage für die Veranstaltung.«

Manfred Diez analysiert aus Perspektive des ZVEI-Fachverbands Licht: »Die Lichtindustrie ist eine sehr innovative Branche mit vielen neuen Produkten und Technologien. Um diese einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen, ist die Light + Building eines unserer wichtigsten Instrumente. Damit sie es bleibt«, so der Vorsitzende des Fachverbands weiter, »müssen wir alle am gleichen Strang ziehen.«

Parallel dazu unterstrich ZVEH-Präsident Lothar Hellmann: »Die Light + Building hat sich in den vergangenen 20 Jahren zu ‚der‘ Informations- und Technologieplattform der Branche entwickelt. Was die Weltleitmesse so unverzichtbar macht, ist der intensive Austausch. Dass das persönliche Gespräch, allen Möglichkeiten der modernen Kommunikation zum Trotz, durch nichts zu ersetzen ist, ist eine wichtige Erfahrung der Corona-Krise. Ich schaue daher mit Vorfreude auf die Light + Building 2022, bei der Klimaschutz, Elektromobilität und Digitalisierung einen wichtigen Schwerpunkt bilden werden.«

Zudem äußerte sich Holger Heckle. Der Vorsitzende des VEG (Bundesverband des Elektrogroßhandels) sagte: »Wir können die Entscheidung in vollem Umfang nachvollziehen. Es ist wirklich bedauerlich für die E-Branche, dass 2020 keine Light + Building stattfinden kann und wir ohne unsere wichtigste Messe auskommen müssen. Aber Gesundheit geht vor.«

Für 2020 gilt es also, branchenweit Luft zu holen, um umso stärker zurückzukommen – zur Light + Building 2022, dann vom 13. bis 18. März 2022 in Frankfurt am Main. 

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