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Baugruppeninspektion ohne Unschärfe

Neues Aufnahmeprinzip für's Inline-Röntgen

Das neue AXI-System von Göpel
Das neue AXI-System von Göpel setzt auf ein Bildaufnahmeprinzip, bei dem der Prüfling während der 2D, 2.5D und 3D-Röntgeninspektion ruht.
© Göpel Electronic

Für sowohl sehr kleine, als auch für große und schwere Baugruppen hat Göpel Electronic das Inline-Röntgensystem FleX Line·3D entwickelt. Das Besondere dabei ist das Bildaufnahmeprinzip, bei dem der Prüfling während der Aufnahme nicht bewegt wird.

Die mögliche Größe des Prüflings liegt im Bereich von bis zu 610 mm (24‘‘) x 508 mm (20‘‘) mit einem maximalen Gewicht von 15 kg; über einen optionalen zweiten Stopper sind bis zu 1200 mm x 508 mm möglich. Gleichermaßen ist die Inspektion loser Prüflinge und dünner, flexibler Leiterplatten in Warenträgern oder Blistern möglich.

Zudem setzt das System, das auf der diesjährigen productronica Weltpremiere feiert, auf ein neues Bildaufnahmeprinzip, bei dem der Prüfling während der 2D-, 2,5D- und 3D-Röntgeninspektion nicht bewegt wird. So können beispielsweise schwere Boards direkt im Lötrahmen geprüft werden – ohne eine zusätzliche Mechanik zum Festhalten während der Bildaufnahme.

Das neue Granit-basierte 6-Achssystem hat den Vorteil hoher Bewegungsgeschwindigkeit der Bildaufnahmekomponenten bei zugleich hoher Wiederholbarkeit der Bewegungen. Erstmals unterstützt das System sowohl Zeilen- als auch Flächendetektoren sowie verschiedene Röntgenquellen.

In einem weiteren Entwicklungsschritt hat Göpel Electronic ein neues Konzept zur Selbstüberwachung und Kalibrierung umgesetzt. Das fleXLine · 3D kontrolliert die Qualität der Bildaufnahme und warnt bei Abweichungen. Zudem erhält der Bediener präventiv nutzungsbasierte Wartungsvorschläge. Dank touch-basierter Maschinensoftware ergibt sich ein intuitives Nutzererlebnis.

Göpel electronica auf der productronica 2021: Halle A1, Stand 235

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