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Optoelektronische Sensoren von Balluff

Volle Transparenz zu jedem Zeitpunkt

24. Juni 2020, 10:35 Uhr   |  Nicole Wörner

Volle Transparenz zu jedem Zeitpunkt
© Balluff

Applikation Reifenerkennung: Dank der Lichtremissionswerte kennt der Anlagenbetreiber den Verschmutzungsgrad eines jeden Sensors.

Intelligente Sensoren sind aus der digitalisierten Produktion nicht mehr wegzudenken. Sie liefern nicht nur anlagenbezogene Echtzeitdaten, sondern sorgen auch für einen Ebenen-übergreifenden Informationsfluss im Gesamtsystem.

Von Stefan Hornung, Produktmanager optoelektronische Sensoren von Balluff

Die Smart Factory mit ihren hochflexiblen Produktionslinien erfordert nicht nur die intelligente Vernetzung von Geräten, sondern auch die Verknüpfung der Feld- und Steuerungsebene mit der IT- und Unternehmensleitebene. Dabei kommt den Sensoren in der Anlage eine Schlüsselrolle zu. In Echtzeit sammeln sie direkt vor Ort Statusinformationen aus der Maschine, um ein virtuelles Abbild der physischen Welt zu schaffen. Intelligente Sensoren ermöglichen es, über die eigentlichen Primärdaten hinaus auch noch Servicedaten als Sekundärdaten zum eigenen Zustand oder ihrer Umgebung zu liefern.

Mit der Digitalisierung der Produktionswelt steigt der Informationsbedarf zwischen den verschiedenen Ebenen der Automatisierungspyramide von der Sensor-/Aktorebene direkt im Feld bis hinauf zur Unternehmensebene mit ihren ERP-Systemen. Sensoren sind dabei die „Augen und Ohren“ der Automatisierungstechnik, ohne die es keine Daten für einen solchen ebenen-übergreifenden Informationsfluss gibt. Sie befinden sich direkt vor Ort in der Anlage und liefern Informationen als Grundlage für die Realisierung moderner Produktionsprozesse.

Damit lassen sich smarte Wartungs- oder Reparaturkonzepte umsetzen, Stillstandszeiten minimieren, Produktionsausschuss vermeiden und die Anlagenverfügbarkeit erhöhen. In Kombination mit intelligenten Steuerungen sind sogar selbstregulierende Systeme realisierbar, die sich hochdynamisch an die jeweiligen Produktionserfordernisse anpassen (Cyber-Physical Systems, CPS).

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Der Informationsbedarf zwischen den Ebenen steigt.

Digitalisierung beginnt am Sensor

Digitalisierung braucht also „intelligente“ Sensoren, um Anlagenmodelle mit Echt-Daten anzureichern und Klarheit über Anlagen- und Produktionsstatus zu haben. Dazu müssen die Augen und Ohren der Automatisierung allerdings Zusatzinformationen liefern, die über ihre primäre Funktion hinausgehen. Das sind neben Daten zur Lebensdauer, dem Belastungsniveau, Schadenserkennung auch Umgebungsinformationen wie Temperatur, Verschmutzung oder die Güte der Ausrichtung auf das zu erkennende Objekt.

Mit den beiden Opto-Sensoren der Baureihe BOS 21M hat Balluff gleich zwei intelligente Sensoren im Programm, die solchen Zusatznutzen bieten. Neben dem Schaltsignal stellen sie über IO-Link zusätzlich wertvolle Informationen zum Sensorstatus oder zu den aktuellen Umgebungsbedingungen zur Verfügung. Außerdem bieten sie eine hohe Flexibilität, denn die Sensorprinzipien können flexibel im Betrieb geändert werden, was die zuverlässige Erkennung verschiedenster Objekte ermöglicht.

Der flexible Allrounder BOS 21M ADCAP arbeitet mit Rotlicht und erlaubt die Wahl zwischen vier Sensormodi: Hintergrundausblendung, energetischer Lichttaster, Reflektionslichtschranke oder Einweglichtschranke. Beim hochpräzisen Lasertaster BOS 21M HPL kann der Anwender zwischen zwei verschiedenen Modi der Hintergrundausblendung wählen, um den Sensor optimal für die Erkennungsaufgabe zu konfigurieren und die bestmögliche Erkennung sicherzustellen.

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1. Volle Transparenz zu jedem Zeitpunkt
2. Diagnosefunktionen für intelligente Wartungskonzepte

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