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startupsagainstcorona.com

Start-ups gegen Corona

01. April 2020, 11:11 Uhr   |  Corinne Schindlbeck

Start-ups gegen Corona
© Bild: Adobe Stock

Start-ups bieten ihre Technologien im gemeinsamen Kampf gegen das Coronavirus an: rund 40 Unternehmen haben sich mittlerweile auf der Plattform startupsagainstcorona.com angemeldet.

27pilots hatte die Plattform startupsagainstcorona.com vor gut zwei Wochen gestartet. Sie soll Unternehmen eine Möglichkeit zu bieten, ihre durch die COVID-19-Pandemie verursachten wirtschaftlichen Probleme auch mit der Hilfe von Start-ups in den Griff zu bekommen. Anfragen und Lösungsansätze werden von einer Taskforce von 27pilots geprüft, die Start-ups und Unternehmen miteinander vernetzt.

Rund 300 Start-ups haben inzwischen auf der Plattform gepostet: Lösungsansätze, die sie entweder als Antwort auf konkrete Problemstellungen oder allgemein als Hilfsangebot gegen das Coronavirus einreichen könnten. Das in den teilnehmenden Start-ups akkumulierte Venture Capital beträgt nach Berechnungen von 27pilots rund 2,5 Milliarden US-Dollar.

Mit dabei sind u.a. Airbus, Bayer, BMW, BSH Hausgeräte, Bosch, ZF, Dräxlmaier, Infineon, LafargeHolcim und Signal Iduna. Die Problembereiche erstrecken sich von der Personaleinsatzplanung über das Lieferkettenmanagement bis hin zur digitalen Vernetzung von Mitarbeitern, Partnern und Kunden.

So hat der Schweizer Baustoffhersteller LafargeHolcim nun einen von Leena AI entwickelten COVID-19-Chatbot eingesetzt, der auf  Veröffentlichungen der WHO und UNICEF zurückgreift, um seine Mitarbeiter mit Antworten rund um das Coronavirus zu versorgen. 

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