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Seco weiterhin auf Wachstumskurs

Auf dem Weg zur CO2-freien Produktion

03. März 2021, 08:30 Uhr   |  Tobias Schlichtmeier

Auf dem Weg zur CO2-freien Produktion
© Seco

Massimo Mauri ist CEO bei Seco.

Das italienische Elektronik-Unternehmen Seco ist mit einem virtuellen Stand auf der embedded world 2021 DIGITAL vertreten. Es zeigt neue Produkte und Dienstleistungen – von Microcomputersystemen bis hin zu Software-Plattformen für das IoT. Außerdem stellte Seco seine Geschäftszahlen für 2020 vor.

Im Jahr 2020 beliefen sich die Umsatzerlöse bei Seco auf 76,1 Mio. Euro, eine Zunahme von 16,4 Prozent gegenüber 2019. Weiterhin betrug die bereinigte EBITDA-Marge (operativer Cashflow vor Steuern) 20,9 Prozent des Umsatzes. In absoluten Zahlen erreichte das EBITDA 15,9 Mio. Euro und wuchs damit um 35,3 Prozent im Vergleich zu 2019.

Zudem wurden im Jahr 2020 8,3 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung investiert, was 10,9 Prozent des Umsatzes entspricht. Seco brachte mehr als zwanzig neue Produkte auf den Markt, darunter auch Clea.

Außerdem setzte das Unternehmen im Jahr 2020 den Weg zum Reduzieren seines Kohlenstoffausstoßes fort und will im Jahr 2024 null Emissionen erreichen. Dank eines unterzeichneten Liefervertrags wird ab diesem Jahr die gesamte elektrische Energie, die die Produktionsstätten des Konzerns in Italien versorgt, aus erneuerbaren Quellen stammen.

COM, SMARC und Qseven

Bei den Computer-Modulen ist allen voran Secos »CHPC-C77-CSA« COM-HPC-Client-Modul der Größe A mit Intels Core- und Celeron-Prozessoren der elften Generation zu nennen. Integriert sind Iris-Xe-Grafik, KI-Beschleunigung sowie Hardware-Support für Echtzeitanwendungen.

Neu ist außerdem ein SMARC-Modul namens »SM-C93« mit Intels Atom-x6000E-Serie sowie Pentium-, Celeron-N- und J-Prozessoren. Sie sind gerade für Functional-Safety- und IoT-Anwendungen prädestiniert. Der Qseven-Standard wird mit dem »Q7-C26«-Modul bedient. On Board ist hier der NXP i.MX8-Prozessor mit hinreichend M2M-Kommuniktionsmöglichkeiten.

Auch AMD kommt nicht zu kurz: Mit dem »SBC-C90« mit Ryzen-R1000- und V1000-Prozessoren bringt Seco AMDs Grafikleistung in das Edge-Computing, HMIs sowie die Automatisierung. Daneben bietet der italienische Hersteller Dienstleistungen wie Vorinstallation von Anwendungssoftware, Assemblieren von Displays oder mechanischen Teilen an.

Die Edge-Plattformen sind lediglich ein Teil des Seco-Angebots, das durch Software-Anwendungen aus einer Hand ergänzt wird. Das Unternehmen begleitet seine Kunden auf dem kompletten Weg von Edge zu KI treibt so die digitale Transformation voran.

Software für intelligente Wartung

Im Januar hat das italienische Unternehmen außerdem »Seco Mind« gegründet, eine Abteilung, die sich mit KI, IoT und Datenverarbeitung beschäftigt. Die Abteilung hat vor kurzem »Clea« auf den Markt gebracht, ein Software-as-a-Service (SaaS) für Industrie 4.0, das Daten vor Ort sammelt, in die Cloud überträgt und durch Echtzeitanalysen nutzbar macht. Clea ist eine Kombination aus dem Easy-Edge-Mikrocontroller und einer KI-Suite. Nach Bestellen von Clea, rüstet Seco die Maschinen des Kunden mit dem Mikrocontroller nach und macht das Tool in wenigen Wochen einsatzbereit.

Mit Clea ist es möglich, Maschinen vorausschauend zu warten – auch Flottenmanagement und Nachrüstungen sind so möglich. Das Herzstück der Anwendung, der Mikrocontroller, läuft mit einem ESP32-D0WD-V3-Prozessor, internem 520 KB SRAM, mobiler Konnektivität (LTE-M/NB-IoT/2G + Wi-Fi, BT) sowie niedriger Leistungsaufnahme und Geolokalisierung. Nach dem Implementieren wird der Mikrocontroller mit der KI-Suite verbunden.

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