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Webasto stoppt Reisen nach China und schließt Zentrale

29. Januar 2020, 08:56 Uhr   |  Karin Zühlke

Webasto stoppt Reisen nach China und schließt Zentrale
© Webasto

Webasto ist auch in China präsent.

Unter den Mitarbeitern des Automobilzulieferers Webasto gibt es weitere mit dem Coronavirus infizierte Personen. Die Maßnahmen zum Schutz der Belegschaft wurden aufgrund der neueren Entwicklungen ausgeweitet.

„Wir wissen aktuell von drei weiteren positiv getesteten Mitarbeitern und ermitteln gerade die Kolleginnen und Kollegen, die mit ihnen in Kontakt waren“, erklärt Holger Engelmann, Vorstandsvorsitzender der Webasto Gruppe.

Wie der Mitarbeiter, dessen Erkrankung am Montag bekannt gegeben wurde, arbeiten auch die drei weiteren Personen in der Firmenzentrale in Stockdorf (Landkreis Starnberg). Das Unternehmen ist in engem Austausch mit den zuständigen Behörden und orientiert sich an den Empfehlungen des Roland-Koch-Instituts.
Bereits gestern hatte Webasto alle Dienstreisen nach und von China für mindestens zwei Wochen abgesagt und den Mitarbeitern am Standort Stockdorf freigestellt, diese Woche im Homeoffice zu arbeiten. Aufgrund der neuen Situation wurden jetzt die folgenden zusätzlichen Schritte veranlasst:


  bis Sonntag, 2. Februar 2020: vorübergehende Schließung des Standorts Stockdorf

  bis Sonntag, 2. Februar 2020: keine Reisetätigkeit der Mitarbeiter der Firmenzentrale in Stockdorf an nationale und internationale Standorte (China: zwei Wochen)

  Mittwoch, 29. Januar 2020: Start des systematischen Testens von Kontakten der betroffenen Personen durch ein Ärzte-Team des Gesundheitsamts
Webasto informierte seine Mitarbeiter am Dienstagabend, 28. Januar, über die getroffenen Maßnahmen.

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