Neuen Kunden, Anwendungen, Partner

HP treibt 3D-Druck-Industrie in Richtung Stückzahlenproduktion

1. April 2019, 15:30 Uhr | Karin Zühlke
Hewlett Packard
Für 3D-Druck mit metallischen Substanzen: der HP Metal Jet
© Hewlett Packard

HP wartet mit einer Reihe neuer Installationen seiner Jet-Fusion-3-Drucker auf. Dazu gehören Anwendungen der Automobilindustrie und des Gesundheitswesens sowie das industrielle und das Konsumgüter-Segment.

HP beschleunigt den Weg zur 3D-Stückzahlenproduktion. Diese unterstützen unsere Kunden dabei, ihr Geschäft auszubauen und die vierte industrielle Revolution zu realisieren. Branchen wie die Automobil­industrie, die ihren größten Wandel seit über 100 Jahren durchläuft, implementieren neue Technologien und arbeiten mit strategischen Partnern wie HP zusammen. Diese sollen sie dabei unterstützen, diesen Wandel erfolgreich zu bewältigen«, erklärt Christoph Schell, President, 3D Printing and Digital Manufacturing, HP Inc. »Wir arbeiten weltweit mit innovativen Unternehmen, um die Art und Weise zu verändern, wie mit den HP-Multi-Jet-Fusion- und HP-Metal-Jet-Plattformen Bauteile entwickelt und produziert werden. Damit lassen sich neue Anwendungen erschließen und die Flexibilität in der Fertigung steigert sich. Auch der Innovation, Effizienz und Nachhaltigkeit über den gesamten Produktzyklus hinweg trägt 3D-Druck Rechnung.«

Die weltweite Expansion beim 3D-Druck für die Stückzahlen-Produktion schreitet weiter voran: HP konnte in den vergangenen Monaten sowohl im asiatisch-pazifischen wie auch im amerikanischen Raum eine Reihe neuer Kunden gewinnen, dazu gehören RecTech 3D, ein in China ansässiger industrieller Auftragsfertiger, der den HP Multi Jet Fusion dazu einsetzt, sein Additive-Manufacturing-Center auszubauen. Das Unternehmen möchte seinen Kunden und Partnern darüber Design-Expertise und Training anbieten. RecTech implementiert zunächst zehn 3D-Systeme HP Jet Fusion 4210 bis Anfang 2019 und plant, diese auf 30 HP-3D-Drucksysteme bis Ende 2019 auszubauen.

GE Transportation in Indien setzt die HP-Jet-Fusion-Lösungen in seinem John G. Welche Technology Center in Bangalore ein, um industrielle Teile für verschiedene Fahrzeuge und Lokomotiven herzustellen, die das Unternehmen im Bergbau einsetzt. Im amerikanischen Raum entschied sich Aptiv für die HP-3D-Druck-Lösungen in zwei seiner Produktionsstätten. Das Unternehmen testet hier seine Bauteile und plant, dank 3D-Druck die Kosten des Werkzeugbaus zu reduzieren. Darüber hinaus entschied sich auch Eddyfi Technologies für die 3D-Druck-Lösungen von HP. Das Unternehmen ist im Bereich zerstörungsfreier Prüfungstechnologien in Branchen wie der Energieproduktion, Öl und Gas sowie im produzierenden Gewerbe tätig. Forecast 3D hingegen vergrößert seine HP-Multi-Jet-Fusion-Flotte auf 24 Geräte.

Viele neue HP-Multi-Jet-Fusion-
Anwendungen

Zu den neuen Anwendern für die HP-Maschinen gehört auch die Automobilindustrie: Die BMW Group setzt die HP-Jet-Fusion-4200-Lösungen ein, um die Fensterführungsschiene für den BMW i8 Roadster zu produzieren. »Unsere Automobilstandards kombiniert mit der Multi-Jet-Fusion-Technologie von HP erlaubt unserem Fertigungsteam, langlebige, zuverlässige Endteile wie die Fensterführungsschiene für unseren BMW i8 Roadster herzustellen«, so Dr. Dominik Rietzel, Head of Non-Metal Additive Manufacturing, BMW Group. »Wir sind stolz darauf, dass wir in den letzten zehn Jahren mehr als eine Millionen Bauteile per 3D-Druck produziert haben – eine der Fensterführungsschienen ist das millionste gedruckte Teil. Komplexe Bauteile, die zuverlässige Funktionalität und geringen Platzbedarf erfordern, sind ein perfektes Beispiel für die Leistungsfähigkeit der additiven Fertigung. Gemeinsam mit Partnern wie HP sind wir begeistert von den Möglichkeiten, die sich uns in Zukunft bieten.«

Der Volkswagen-Konzern nutzt die Vorteile der 3D-Drucktechnologie von HP sowohl für Metall- als auch für Kunststoffanwendungen. Bis Ende des Jahres werden alle Werkzeuge für die Herstellung des neuen T-Cross-SUV mit HP Multi Jet Fusion gedruckt werden. Volkswagen integriert HP Metal Jet auch in seine langfristige Design- und Produktions-Roadmap. Startpunkt ist die Produktion von massenindividuellen Teilen wie individualisierten Schlüsselanhängern und außen angebrachten Namensschildern.


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