Mobilfunk auf bayerischen Autobahnen Jetzt wird nachgemessen

In der Dachbox befinden sich je zwei Endgeräte für die unterschiedlichen Netzbetreiber.
In der Dachbox des Messfahrzeugs befinden sich je zwei Endgeräte für die unterschiedlichen Netzbetreiber.

Bis Jahresende müssen Funklöcher an den Autobahnen geschlossen sein. Der bayerische Wirtschaftsminister Aiwanger möchte sich nicht auf die Zusagen der Mobilfunkgesellschaften verlassen und lässt nun die rund 2.500 km bayerische Autobahn überprüfen. Die Messergebnisse werden im August präsentiert.

Die lückenlose Mobilfunkversorgung ist erforderlich, um die Weiterentwicklung zum 5G-Mobilfunkstandard zu ermöglichen. Ein spezielles Messfahrzeug überprüft nun bis Ende Juli 2019, wo und wie viele Funklöcher auf bayerischen Autobahnen existieren. Das Fahrzeug beinhaltet für die Mobilfunkbetreiber Telekom, Telefónica und Vodafone zahlreiche Mobilgeräte, um punktgenau Störungen und weiße Flecken im Mobilfunknetz zu detektieren – sowohl für 2G, 3G als auch 4G. Je Netzbetreiber befinden sich zwei Endgeräte in einer Dachbox und drei Mobilgeräte im Innenraum.

Zudem liefern ein Scanner und eine Funkantenne entsprechende Daten über den Empfang während der Fahrt. Nach Abschluss der Prüfungen wird im August 2019 das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie die detaillierten Ergebnisse präsentieren, um die Mobilfunkbetreiber auf Probleme hinzuweisen und etwaige Abhilfe einzufordern.