Management Buyout

Zollner verkauft Sourceability

23. Januar 2023, 14:10 Uhr | Karin Zühlke
Sourceability
Jens Gamperl, CEO von Sourceability
© Sourceability

Eine Investmentgesellschaft und das Managementteam sind die neuen Eigentümer von Sourceability. Obowhl seit Längerem geplant, kommt der Schritt für viele überraschend.

Der langfristig angelegte Private-Equity-Fonds von CrowdOut unterstützt das Managementteam bei der Übernahme von Sourceability in einem Management-Buyout. Die Transaktion soll zusätzliches Wachstumskapital für das für das Unternehmen bereitstellen. Alexander Schoenbaum, Mitbegründer und CEO von CrowdOut unterstreicht das außergewöhnliche Wachstum von Sourceability in den letzten Jahren: "Wir freuen uns sehr, Jens und das Managementteam beim Kauf des Unternehmens zu unterstützen. Das gesamte Sourceability-Team setzt weiterhin neue Maßstäbe bei der Entwicklung von Softwareprodukten, die die Benutzerfreundlichkeit für ihre Kunden verbessern."

"Wir freuen uns auf diese Partnerschaft mit CrowdOut, die unseren Wachstumskurs beschleunigen wird", erklärt Jens Gamperl, Gründer &  CEO von Sourceability. Gleichzeitig bedankt er sich bei der Familie Zollner für deren Unterstützung in den letzten 7 Jahren. "Sie waren ein großartiger Partner."

Auch Manfred Zollner, Gründer von Zollner Elektronik, lobt die Zusammenarbeit mit Sourceability: "Die Familie Zollner möchte Jens und seinem gesamten Team bei Sourceability dafür danken, dass sie Sourceability für den Aufbau eines starken Unternehmens in einer sehr schwierigen Zeit  der Weltwirtschaft ein starkes Unternehmen aufgebaut haben." 

Die genauen Gründe für den Eigentümerwechsel lassen die Beteiligten allerdings offen. 

Skalierbares Geschäftsmodell trifft auf immensen Bedarf

Sourceability ist einerseits ein Franchise-Distributor. Kernprodukt ist aber die eCommerce Plattform Sourcengine, ein Marktplatz vor allem für elektronische Bauelemente und technische Produkte. Sourceability übertraf immer wieder alle Umsatzerwartungen und dürfte auch 2022 mit einem Rekordwert abgeschlossen haben. Dafür sorgen ein gut skalierbares Geschäftsmodell und der immense Komponentenbedarf. Und in Zeiten knapper Verfügbarkeiten greifen die Kunden bei Bedarf auch tiefer in die Tasche, wie Jens Gamperl in einem Interview mit Markt&Technik bestätigte.

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