Die wichtigsten 3D-Druck Trends

Kommt in Zukunft alles aus dem 3D-Drucker?

10. April 2019, 13:25 Uhr | Karin Zühlke

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Nachhaltigkeit und Großserienfertigung

Trend 4: 3D-Druck kann auch nachhaltig

Das Thema Nachhaltigkeit sorgt weltweit für viele Diskussionen. Auch Fertigungsunternehmen können durch die Verwendung von 3D-Drucktechnologie einen Beitrag dazu leisten: Dank der genauen 3D-Druckherstellung von Prototypen fallen geringere Verschnittmengen an. Denn 3D-Drucker sind darauf programmiert, nur so viel Material zu verwenden, wie benötigt wird. Dadurch wird wiederum weniger Abfall produziert.

Der ökologische Gedanke wird mithilfe von weltweiten Initiativen aber sogar noch weitergesponnen: Der Ansatz beinhaltet, dass vorhandene Plastikabfälle recycelt werden. Plastikflaschen und Verpackungsmüll werden beispielsweise zu kleinen Pellets gepresst und anschließend zu dünnen Plastikfäden geschmolzen: dem Filament für den 3D-Drucker.

Fazit: Ist die Großserienproduktion bereit für den 3D-Druck?

Auch wenn es sich bei additiven Fertigungsverfahren noch um eine sehr junge Fertigungstechnologie handelt, ist diese aus der Industrie nicht mehr wegzudenken. Hauptanwendungsgebiet bleibt derzeit das Prototyping – eine vollständige Ablösung traditioneller Fertigungstechniken ist noch nicht in Sicht.

Dennoch reift die Technologie sehr schnell und mit ihr die Möglichkeiten der Materialvielfalt – ein wichtiger Punkt, um die Entwicklung von 3D-Druckern weiter voranzutreiben und der Vision näher zu kommen, eines Tages alles mit einem 3D-Drucker herstellen zu können.


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