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Karriere-Wegweiser

Vitesco rollt Career Map weltweit aus

19. April 2021, 13:27 Uhr   |  Irina Hübner

Vitesco rollt Career Map weltweit aus
© xtock | Shutterstock.com

Was muss ich können? Welche Qualifikationen muss ich mitbringen, um beruflich aufzusteigen? Für Mitarbeiter:innen in einer komplexen Produktion ist das oftmals schwer, zu überblicken. Mit seiner Career Map macht Vitesco Technologies mögliche Karrierewege nun weltweit sichtbar.

Bei der Career Map von Vitesco Technologies handelt es sich um ein Pilotprojekt, das nun bereits an 14 Standorten ausgerollt ist. Eine frei zugängliche und leicht nachvollziehbare Übersicht möglicher Karrierewege in der Produktion und Logistik mit den jeweils notwendigen Qualifikationen sowie den konkreten Voraussetzungen für die Weiterentwicklung in eine nächsthöhere Position.
 
»Diese neue Transparenz, was Entwicklungsmöglichkeiten in der Fertigung betrifft, hat die Mitarbeitenden im Pilotprojekt spürbar motiviert, sich mit ihrer eigenen beruflichen Weiterentwicklung auseinanderzusetzen und die eigene Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern,« erklärt Ingo Holstein, CHRO von Vitesco Technologies. »In unserer sich immer schneller verändernden Welt ist das nicht nur ein Vorteil für die Mitarbeitenden selbst. Es führt auch zu einer besseren Qualifizierung der Belegschaft insgesamt.«

Die Career Map umfasst auch einen Zeitplan für Schulungen und Trainings, die es den Mitarbeiter:innen ermöglichen, die Qualifikationsanforderungen zu erfüllen. Dies schafft einen Anreiz sich weiterzubilden und neues Wissen aufzunehmen.
 
»Mit der Career Map können wir sicherstellen, dass unsere Angestellten in der Fertigung immer auf dem neuesten Wissenstand sind«, erklärt Hans-Jürgen Braun, der als Leiter Operations für das weltweite Produktionsnetzwerk von Vitesco verantwortlich ist. »Durch die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung der Produktionssysteme werden sich die Aufgabenfelder in Zukunft immer mehr wandeln. Mit der Career Map schaffen wir ein hohes Maß an Transparenz, was Weiterbildungsmöglichkeiten angeht, um unsere Mitarbeitenden fit für die Zukunft und Industrie 4.0 zu machen.«

Standortspezifische Career Maps

Ein Team aus Nachwuchs- und Fachkräften verschiedener Disziplinen hat – ausgehend von einem Pilotprojekt im rumänischen Brasov – über mehrere Monate hinweg daran gearbeitet, die Systematik der Career Map als weltweiten Standard auszurollen. Dabei haben sie die unterschiedlichen Qualifizierungssysteme und Industriestandards analysiert und mit dem Zielzustand abgeglichen, um den jeweiligen Anpassungsbedarf zu ermitteln. Da sich die Standorte mitunter stark voneinander unterscheiden, was die dort gefertigten Produkte betrifft, variieren auch die standortspezifischen Career Maps – mit unterschiedlichen Job-Profilen und Bedarfen an Know-how und Qualifizierung.
 
Nach 15 Monaten ist die erste Implementierungs-Welle erfolgreich abgeschlossen und die Career Map an 14 Standorten im Einsatz: In Pune (Indien), Juarez (Mexiko), Wuhu, Tianjin und Changchun (China), Debrecen (Ungarn), Amata City (Thailand), Frenstat und Trutnov (Tschechien), Pisa (Italien), Icheon (Südkorea), Boussens & Foix (Frankreich), Seguin (USA) sowie Eisenach & Lohmar (Deutschland). Weitere Standorte sollen in den nächsten Monaten folgen.
 
Wie die Career Map die Mitarbeitenden darin unterstützt, sich in den vier Schienen Führung, Technik, Qualität und Logistik weiterzuentwickeln, will das Unternehmen auch dokumentieren und somit messbar machen. Beispielsweise daran, wie viele Fertigungsmitarbeiter sich der Career Map folgend weiterqualifiziert haben und wie viele von ihnen dadurch eine höherwertige offene Stelle erlangen konnten.

Digitalisierung geplant

»Perspektivisch wollen wir die Career Map, die bisher ein rein analoges Format in den Fertigungsbereichen ist, auch digitalisieren, um offene Stellen im Unternehmen und passende Qualifizierungsangebote direkt zu verlinken«, erklärt Ingo Holstein. »Außerdem wollen wir auf diese Weise selbstgesteuertes Lernen fördern: Die Weiterbildung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Fertigung soll zunehmend digital, auf Abruf und von überall aus frei zugänglich sein.«

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