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Forschungs- und Innovationsförderung

ASAP bekommt Geld für Mobility Services und Bordnetzentwicklung

Automatisierter Daten-Import und -Export sowie bidirektionale Kommunikation in der Bordnetzentwicklung durch den ASAP Wire Architect
Automatisierter Daten-Import und -Export sowie bidirektionale Kommunikation in der Bordnetzentwicklung durch den ASAP Wire Architect.
© ASAP

Besondere Auszeichnung für drei Projekte der ASAP-Gruppe: Für die nächsten drei Jahre erhält die Unternehmensgruppe eine Förderung durch das BMBF. Gefördert werden Entwicklungsprojekte rund um Mobilitäts-Services, Prüfsysteme und die Teilautomatisierung der Bordnetzentwicklung.

Zu den geförderten Projekten zählt ein internes Entwicklungsprojekt für neue Mobilitäts-Services. In diesem beschäftigt sich ASAP mit dem kontinuierlichen Datenaustausch zwischen Fahrzeugen und einem hauseigenen Back-End sowie der Modifikation und Nutzung der gewonnenen Schwarmdaten, um daraus neue Services für den Fahrer zu generieren. Für das Projekt hat ASAP die eigene Fahrzeugflotte mit intelligenten Sensoren ausgestattet. Durch den Einsatz von Methoden Künstlicher Intelligenz, Big-Data- und Cloud-Computing-Technologien liefern die gewonnenen Schwarmdaten neue Erkenntnisse und sind Wegbereiter für künftige Mobilitätslösungen zur Realisierung von Smart Cities.

Des Weiteren erhält die Unternehmensgruppe eine Förderung für die Entwicklung des ‚ASAP Wire Architect‘ (AWA), einer Software zur Teilautomatisierung der Bordnetzentwicklung: AWA ermöglicht den Transfer von Daten und die Kommunikation zwischen einzelnen Entwicklungstools wie EB-Cable, LDorado, CATIA, E³.cable oder Siemens NX. Die Fehlerquote, die sich durch die manuelle Übertragung der Daten ergibt, reduziert sich durch die Software erheblich, da AWA den Im- und Export von Daten sowie den Abgleich von Konstruktionszeichnungen und damit verbundene Änderungen in den Programmen automatisiert. Datensätze für Bordnetze können somit schneller und effizienter erstellt werden und sind zudem besser abgesichert.

Bei der dritten Innovation, für deren Entwicklung ASAP eine Förderung erhält, handelt es sich um die Smart Test Execution Platform (STEP): STEP dient als Middleware zwischen Testautomation und Messtechnik und wurde von ASAP eigens für Prüfsysteme mit unterschiedlicher Mess- und Steuer-Hardware entwickelt. Die Software lässt Testautomation und Prüfsystem miteinander kommunizieren und hat die Aufgabe, Sensorik und Aktorik – unabhängig von ihrer Quelle – als abstrahierten Kanal an eine übergelagerte Steuerung weiterzugeben.

»Als Entwicklungspartner der Automobilindustrie gestalten wir die Mobilität der Zukunft«, so Michael Neisen, CEO der ASAP-Gruppe. »Dabei gehen wir neue Wege, weshalb Innovationen für uns eine wesentliche Geschäftsgrundlage darstellen. Insofern freut es uns ganz besonders, dass drei unserer Forschungs- und Entwicklungsprojekte nun eine Förderung aufgrund ihres Innovationscharakters erhalten. Nach der TOP-100-Auszeichnung zum ‚Innovationsführer des deutschen Mittelstands‘, die wir dieses Jahr bereits zum fünften Mal in Folge erhalten haben, ist die Förderung unserer Projekte nun eine erneute Bestätigung, dass man auf dem Weg zu Innovationen auch ungewöhnliche Schritte wagen muss.« 


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