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Was die Formel E für die elektrische Zukunft bedeutet

23. August 2022, 9:08 Uhr | Irina Hübner
DS Automobiles ist von Anfang an bei der Formel E dabei.
© DS Automobiles

DS Automobiles treibt mit seinem Engagement in der reinelektrischen Rennserie die Entwicklungen der E-Mobilität mit voran. Der DS E-Tense Performance zeigt, wie die Formel-E-Technologie in Zukunft auf der Straße genutzt werden kann.

Als FIA-Präsident Jean Todt und der spanische Geschäftsmann und spätere Formula E Vorsitzende Alejandro Agag 2011 beim Abendessen in einem Pariser Restaurant die Idee zur ersten reinelektrischen Formula E Meisterschaft hatten, hielten sie diese Gedanken auf einer einfachen Serviette fest. Dass daraus bereits drei Jahre später eine internationale Meisterschafft werden sollte, hätten sich sie beiden an diesem Abend wohl kaum träumen lassen. Die Gründer wussten, dass Elektrofahrzeuge einen großen Beitrag zur emissionsfreien Mobilität leisten können und dass dieses Wissen in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht werden muss.

Die Formula E sollte begeistern und für ein großes Publikum zugänglich und erschwinglich sein, um so zu zeigen, wie nachhaltiger Rennsport aussehen kann. DS Automobiles war sofort von der Wichtigkeit dieser Mission überzeugt. Als erster Premiumhersteller engagiert sich DS Automobiles bereits seit 2015 in der Formel E und treibt die Entwicklung der zu 100 Prozent elektrischen Serie mit voran.

Quantensprünge in Sachen E-Mobilität

Der Unterschied zwischen Rennserie und Serienfahrzeugen ist einfach erklärt: Schnell fahren mit begrenzter Energiemenge (Formel E) versus weit fahren mit begrenzter Energiemenge (Serienfahrzeuge) – der Ansatz ist ein ähnlicher. Ein entscheidender Parameter für die Leistung elektrischer Fahrzeuge ist die Batteriespannung. Je höher die Spannung, desto leistungsfähiger die Batterien und desto größer die Reichweite. Noch zu Beginn der Rennserie hat niemand daran geglaubt, dass man Batterien mit 700 V herstellen könnte. Aktuell sind in den Rennwagen bereits 900-V-Batterien verbaut.

 

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Was ist das Geniale an der Formel E?

Die beteiligten Formula-E-Teams arbeiten daran, die Effizienz der Fahrzeuge immer weiter zu verbessern. Hierdurch leisten sie einen enormen Beitrag zur Entwicklung der E-Mobilität im Allgemeinen. Seit der ersten Generation (Gen1) der Formula-E-Einsitzer in der ersten Saison 2014/15 hat die Formula E immense technologischen Sprünge hingelegt. Mit der Gen2 in Saison 2018/19 verdoppelte sich beispielsweise die Energiespeicherkapazität des Gen1-Autos, wodurch erstmals ein komplettes Rennen absolviert werden konnte. Fahrzeugwechsel zur Mitte des Rennens, wie sie bis dahin noch durchgeführt worden waren, gehörten damit der Vergangenheit an.

Aktuell arbeitet DS Performance an der nächsten Generation an Formel-E-Einsitzern, der Gen3, die ab 2023 zum Einsatz kommen wird. Mehr Leistung, ein leichteres Chassis, eine erneuerte Batterie sowie deutlich erhöhte Rekuperationsleistungen sorgen für noch mehr Action.

So werden mit jeder neuen Rennwagengeneration die Grenzen des Möglichen für elektrische Fahrzeuge verschoben.

Von der Rennserie auf die Straße

DS Automobiles setzt auf die enge Verknüpfung zwischen der Forschung der Rennsportabteilung DS Performance und der Zukunft seiner Serienmodelle. Der bereits Anfang 2022 vorgestellte Prototyp DS E-Tense Performance dient als Hochleistungslabor zur Erprobung und Bewertung neuer Technologien. Ausgestattet mit zwei Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 600 kW und einer Batterie mit innovativer Chemie, erreicht er die 100 km/h innerhalb von nur 2,0 Sekunden.
Die gesammelten Erfahrungen werden in Kürze zur Einführung eines völlig neuen, leistungsstärkeren und effizienteren Elektromotors führen, der für die DS-Serienmodelle bestimmt ist.

Die DS-Rekordjagd

Die 8. ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft ist vor Kurzem zu Ende gegangen und DS Automobiles beendete die Saison als Dritter der Teamwertung.

Mit dem eigenen Einsitzer der ersten Generation (Gen1), der mit einem 200-kW-Motor und einer 28-kWh-Batterie ausgestattet war, hat DS Automobiles zwischen 2015 und 2018 fünf Siege errungen und war zweimal unter den ersten drei in der Teamwertung.

Den vier Saisons des Gen2-Einsitzers drückte DS Techeetah klar seinen Stempel auf: Mit einer auf 250 kW gesteigerten Leistung und einer 52-kWh-Batterie holte DS zwei Teamtitel und zwei Fahrertitel (Jean-Éric Vergne 2019 und António Félix da Costa 2020). In diesen vier Saisons hat das Team aus Paris in 55 Rennen einen Rekord an Siegen (10), einen Rekord an Pole-Positions (14) und einen Rekord an Podiumsplätzen (28) aufgestellt, während es jedes Jahr unter den ersten drei der Teamwertung landete.

Auf Basis dieser Rekorde hat DS Automobiles in diesem Jahr mit der Entwicklung der dritten Generation (Gen3) des Einsitzers begonnen, dem leistungsstärksten und fortschrittlichsten zu 100 % elektrischen Rennwagen. Mit einer auf 350 kW gesteigerten Leistung und der Fähigkeit, 600 kW der von den Vorder- und Hinterachsen erzeugten Energie zurückzugewinnen (zu rekuperieren), wird dieser neue Rennwagen der schnellste und effizienteste sein, der je gebaut wurde.

»DS Automobiles hat die Elektrifizierung seit seiner Gründung in den Mittelpunkt seiner Strategie gestellt. Die Formel E und die Arbeit von DS Performance treiben die Entwicklung neuer Lösungen für eine nachhaltigere Mobilität voran. Seit 2019 verfügt DS Automobiles über ein zu 100% elektrifiziertes Angebot und wir beschleunigen diese Transformation weiter: Ab 2024 werden alle neuen Modelle von DS Automobiles ausschließlich zu 100 % elektrisch kommen«, kommentiert Béatrice Foucher, CEO von DS Automobiles.


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