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Verkehrssicherheit verbessern

Volkswagen setzt ab 2019 WLANp-Technologie ein

16. Februar 2018, 09:02 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Volkswagen setzt ab 2019 WLANp-Technologie ein
© Telekom

Volkswagen will ab 2019 konzernweit den WLANp-Standard in Volumenmodellen einführen und so die Verkehrssicherheit den Verkehrsfluss verbessern.

Die Marken des Volkswagen Konzerns werden ab 2019 in neuen Modellen die WLANp-Technologie für die Kommunikation zwischen Fahrzeugen untereinander und mit dem Umfeld einsetzen. Mit der serienmäßigen Einführung dieser Technologie bei volumenstarken Fahrzeugen wird sich die Verkehrssicherheit erhöhen.

Die herstellerübergreifende Vernetzung zwischen Fahrzeugen untereinander und mit ihrem Umfeld ist ein wichtiger Schritt, um Verkehrsunfälle zu reduzieren. Innerhalb von wenigen Millisekunden werden im lokalen Umfeld von ca. 500 Metern verkehrsrelevante Informationen zwischen Fahrzeugen als auch zwischen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur ausgetauscht. Auch das Prinzip des Platooning, also der vernetzt und synchron fahrenden Lkw, basiert auf dieser Technologie. Dabei kommt zusätzlich zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Verkehrsflusses noch die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs sowie damit einhergehend der CO2-Emissionen hinzu.

Die flächendeckende Einführung der standardisierten und bereits umfassend erprobten WLANp-Technologie bietet auch für die Betreiber der Verkehrsinfrastruktur, zum Beispiel bei Ampeln oder Flottenbetreibern, wie Blaulicht- und Baustellenfahrzeuge ein zuverlässiges System. So können Informationen über den Verkehrsfluss, Unfälle, Baustellen und andere verkehrsrelevante Situationen und Ereignisse zuverlässig im lokalen Umfeld zur Verfügung gestellt werden.

Dr. Ulrich Eichhorn, Leiter der Konzernforschung und -entwicklung bei Volkswagen erklärte: »Es sind nun alle Rahmenbedingungen für die zeitnahe Einführung dieser Technologie vorhanden. Mit der einsatzbereiten und ausgereiften WLANp-Technologie schaffen wir schnell eine deutliche und flächendeckende Erhöhung der Verkehrssicherheit auf den Straßen Europas. Damit kommen wir der Vision Zero, der Vision vom unfallfreien Fahren, einen entscheidenden Schritt näher.«

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