Fahrerassistenzsysteme

Eine neue Dimension der Fahrzeugsicherheit

31. Januar 2013, 15:09 Uhr | Dr. Felix Klanner, Dr. Ralph Raßhofer, Martin Liebner sowie den Koautoren Andreas Rauch und Felix Schwarz

Bereits heutige Fahrzeuggenerationen verfügen über eine Reihe von Systemen, die die Verkehrssicherheit erhöhen. Diese Systeme greifen in zunehmendem Maße auf die Ergebnisse von Sensoren zur Wahrnehmung von Objekten im Fahrzeugumfeld zurück. Auf dem Weg zur Vision des hochautomatisierten Fahrens ist es erforderlich, ein umfassenderes Bild vom Verkehrsgeschehen und ein darauf aufbauendes Situationsverständnis zu erlangen.

Zukünftige Fahrzeuggenerationen werden mit einer 360°-Rundumerfassung Objekte in ihrem Umfeld wahrnehmen und durch die Vernetzung mit anderen Fahrzeugen sowie der Infrastruktur ihre Wahrnehmungsreichweite vergrößern und sogar Verdeckungen auflösen können. Ziel aktueller Entwicklungen ist es zudem, die Fahrerabsicht vorherzusagen, um eine situationsgerechte Assistenz anzubieten. Die ganzheitliche Betrachtung des Verkehrsgeschehens ermöglicht eine neue Dimension der Fahrzeug-
sicherheit. Fahrerassistenzsysteme zur Unfallvermeidung wie Night Vision,
Adaptive Cruise Control (ACC), Spurwechselwarnung, ACC Stop & Go und Auffahrwarnung erfordern, dass das Fahrzeug ein immer umfassenderes Bild von seinem Umfeld wahrnimmt und versteht. Die Grundlage hierfür stellen Sensoren zur Detektion von Fahrzeugen, weiteren Verkehrsteilnehmern und anderen Objekten im Fahrzeugumfeld dar.


  1. Eine neue Dimension der Fahrzeugsicherheit
  2. 360° Runderfassung im Visier
  3. Präventive Sicherheit für hoch­automatisiertes Fahren
  4. Vernetzung als Schlüssel zu mehr Fahrzeugsicherheit
  5. Komplexe Systeme erfordern transparente Schnittstellen
  6. Fahrerunterstützung in anspruchsvollen Verkehrssituationen
  7. Die Autoren:

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