BMW-Chef Zipse

Verbrennerausstieg ein Fehler

28. Juni 2022, 19:16 Uhr | dpa ha
Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender von BMW
Oliver Zipse, BMW: »Vielfalt und Innovationen – nicht aber Verbote – haben Deutschland als Industriestandort immer stark gemacht.«
© ACEA

BMW-Vorstandschef Oliver Zipse hält ein Verbot neuer Autos mit Verbrennermotor in der EU ab 2035 für falsch.

»In der heutigen Zeit alles auf eine Karte zu setzen, ist ein industriepolitischer Fehler«, sagte Zipse am Dienstag in München. Ob die notwenige Ladeinfrastruktur für E-Autos bis 2035 geschaffen werden könne, sei offen. Wie Europa den Zugang zu den entscheidenden Rohstoffen sicherstellen wolle, sei unklar. Hier drohten neue Abhängigkeiten.

»Vielfalt und Innovationen – nicht aber Verbote – haben Deutschland als Industriestandort immer stark gemacht«, sagte Zipse. Der Weg zur Klimaneutralität sei auch technologieoffen zu schaffen: Mit der Einbindung von Brennstoffzellen und E-Fuels im Verbrennungsmotor könne der CO2-Austoß gesenkt und Resilienz ohne neue Abhängigkeiten sichergestellt werden.

 


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