Lunare Mobilität Brennstoffzellen-Fahrzeug für den Mond

10.000 km soll das mit Brennstoffzellen betriebene Fahrzeug auf dem Mond zurücklegen können und zwei Personen befördern.
10.000 km soll das mit Brennstoffzellen betriebene Fahrzeug auf dem Mond zurücklegen können und zwei Personen befördern.

Toyota und die japanische Weltraumagentur wollen ein Weltraumfahrzeug entwickeln, das, auf den Mond befördert, dort 10.000 km zurücklegen kann.

Seine Energie stellen Brennstoffzellen bereit. »Weil sie eine hohe Energiedichte erreichen, eignen sich Brennstoffzellen besonders für den Einsatz in einem Fahrzeug, das auf dem Mond unterwegs sein soll«, sagte Shigeki Terashi, Executive Vice President von Toyota Motors. Auch auf Erden würden die Brennstoffzellen einen unverzichtbaren Beitrag zur Elektrifizierung des Verkehrs leisten.

Nach den vorläufigen Plänen von soll das Mondfahrzeug 6 m lang, 5,2 m breit und 3,8 m hoch sein. Es böte mit 13 m³ zwei Personen Platz, notfalls könne es auch vier Personen aufnehmen.  

Die Studie, die die JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) und Toyota Motor durchführen, ist als Vorbereitung für künftige Reisen auf den Mond und zum Mars gedacht. Wie Toyota mitteilt, müssen dazu die Ergebnisse unbemannter Missionen – wie die erfolgreiche Reise der Sonde Hayabusa2 zum Asteroiden Ryugu  – und bemannte Weltraumflüge Hand in Hand gehen. »Bemannte Mondfahrzeuge werden eine wichtige Rolle bei der Untersuchung der Mondoberfläche spielen, hier kann Toyota sein Know-how im Bereich der Mobilität einfließen lassen und wir können mit japanischer Technologie einen wichtigen Beitrag zu internationalen Programmen leisten«, erklärt Hiroshi Yamakawa, Präsident der JAXA. Er rechnet damit, dass ein erstes solches Fahrzeug 2029 zum Mond fliegen könnte. Nach 2030 ginge dann die Exploration des Mondes so richtig los.