Lufttaxi-Modellprojekt Airbus testet Lufttaxis

Der von Airbus entwickelte elektrobetriebene »CityAirbus« mit vier Sitzplätzen wird in der Region Ingolstadt in den kommenden Monaten auf seine Praxistauglichkeit getestet.
Der von Airbus entwickelte elektrobetriebene »CityAirbus« mit vier Sitzplätzen wird in der Region Ingolstadt in den kommenden Monaten auf seine Praxistauglichkeit getestet.

In der Region Ingolstadt wird in den kommenden Monaten ein Lufttaxi-Modell von Airbus auf seine Praxistauglichkeit getestet.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Digital-Staatsministerin Dorothee Bär werden am Montag den »CityAirbus« auf dem Ingolstädter Rathausplatz vorstellen.

Der elektrobetriebene »CityAirbus« hat vier Sitzplätzen und acht Rotoren. Es ist angedacht, dass solche Flugtaxis künftig in Großstädten Passagiere auf festen Routen befördern, etwa vom Zentrum zum Flughafen. Daneben sind aber noch weitere Einsatzgebiete geplant, unter anderem im Gesundheitswesen. So sollen die Mini-Flieger künftig Notärzte schnell zu Unfallopfern bringen sowie dringend benötigte Blutspenden oder Organe transportieren. Weltweit werden derzeit solche Fluggeräte entwickelt.

Das neue bayerische Lufttaxi wurde in den vergangenen Jahren im Airbus-Helikopterwerk im schwäbischen Donauwörth gebaut. Ingolstadt ist bundesweite Modellregion für die Nutzung solcher Senkrechtstarter, die auf kleinem Raum abheben und landen können. Die oberbayerische Stadt hatte sich im Rahmen der EU-Initiative »Urban Air Mobility« beworben. Außer Airbus sind etliche weitere Unternehmen und Forschungseinrichtungen an dem Ingolstädter Projekt beteiligt.