Industrie-Datenübertragung per Glasfaser

Softing übernimmt Phoenix Digital

19. August 2019, 16:13 Uhr | Andreas Knoll
Für die Steuerungen der Serie 1746 SLC-500 von Rockwell Automation eignen sich die Glasfaser-Medienkonverter der Baureihe OPC von Phoenix Digital.
© Phoenix Contact

Die Softing-Gruppe hat sämtliche Produkte der Phoenix Digital Corporation (PDC) aus Scottsdale/Arizona übernommen. PDC bietet Glasfaseroptik-Module für die sichere und robuste Datenkommunikation im Kontext von Industriesteuerungen des Herstellers Rockwell Automation an.

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Mit den Glasfaseroptik-Modulen von Phoenix Digital ergänzt die in Haar bei München ansässige Softing-Gruppe die von ihr angebotenen Übertragungsmedien für Industriesteuerungen um optische Verfahren mit Glasfasern. Softing erwartet aus der Übernahme in den kommenden Jahren zusätzliche Umsätze von bis zu 3 Mio. Euro jährlich nach Integration der PDC-Produkte in das Portfolio. Zu den typischen Zielmärkten der PDC-Produkte gehören Automatisierungsanwendungen in den Bereichen Öl und Gas, Bergbau, Chemie, Wasser- und Abwasserwirtschaft sowie allgemeine Infrastruktur.

Der patentierte Ansatz von Phoenix Digital zur Datenkommunikation mit gegenläufigen optischen Ringen ist laut Softing-Gruppe schon vom Design her manipulationssicher. Die Paketierung von Daten mit Übertragung auf einer Glasfaser erfordert demnach von den Nutzern keinerlei Software und ist einfach anzuwenden. Die Ring-Topologie lässt sich mit nur einem Mikroschalter aktivieren. Das PDC-System beruht auf MAC-ID und nicht auf IP, so dass Anwender weder ein System auf IP-Basis noch Referenz-Tabellen erstellen müssen. Programmierung, Adressierungszuordnungen oder Konfigurieren entfallen.


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